Wildbestäubern auf der Spur

Zwei-Tages-Kurse und Erlebniswochen in den Wildbestäuberzentren der Naturparks Riedingtal und Weißbach

Salzburger Landeskorrespondenz, 05.07.2017
 

(LK) Jede zehnte Wildbienenart in Europa ist vom Aussterben bedroht. Die Wildbestäuber sind jedoch von zentraler Bedeutung für die heimischen Ökosysteme. Wer mehr über die faszinierenden Netzwerke der Wildbienen erfahren möchte, kann das Bildungsangebot der beiden Wildbestäuberzentren der Naturparks Riedingtal und Weißbach nützen. Das gab Günter Jaritz, Projektmanager in der Naturschutzabteilung des Landes heute, Mittwoch, 5. Juli, bekannt.

Im Interreg-V-Projekt "Wild und kultiviert. Regionale Vielfalt säen" werden drei Typen von Kursen in den Wildbestäuberzentren Waschberghütte im Naturpark Riedingtal und Waltlmühlsäge im Naturpark Weißbach angeboten. Neben den Zwei-Tages-Kursen für Einsteigerinnen und Einsteiger bieten auch die Erlebniswochen fundierte Einblicke in die Welt der Wildbienen. Das Angebot richtet sich an die heimische Bevölkerung, an Gäste, Schülerinnen und Schüler sowie generell an alle Naturinteressierte, vom Laien bis zu angehenden Naturwissenschafterinnen und Naturwissenschaftern. Die Kurse werden individuell an den Wissensstand der Teilnehmenden angepasst und stellen ein interessantes Ferien- und Urlaubsangebot dar.

Die Teilnahme ist heuer und 2018 kostenlos. Das gesamte Kursangebot ist online zu finden. Die nächsten Kurse sind von 10. bis 11. Juli und von 12. bis 13. Juli jeweils ein Zwei-Tages-Kurs auf der Waschberghütte sowie jeweils eine Erlebniswoche von 17. bis 21. Juli auf der Waschberghütte und in der Waltlmühlsäge. Die Anmeldung erfolgt über die beiden Geschäftsstellen der Naturparks Riedingtal, E-Mail: zederhaus@lungau.at, und Weißbach, E-Mail: info@naturpark-weissbach.at. 170705_51 (rb/grs)

Weitere Informationen: Günter Jaritz, Ökologisches Projektmanagement, Abteilung Natur- und Umweltschutz, Tel.: +43 662 8042- 5513, E-Mail: guenter.jaritz@salzburg.gv.at.

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