Erkundung der Unwetterschäden aus der Luft

Aufräumungsarbeiten in den betroffenen Gebieten gehen weiter

Salzburger Landeskorrespondenz, 07.08.2017
 

(LK) Vom Hubschrauber aus haben sich heute, Montag, 7. August, Landesgeologe Rainer Braunstingl, die Katastrophenschutzreferenten des Pinzgaus, Pongaus und Lungaus und Experten der Wildbach- und Lawinenverbauung ein Bild von der Situation in den drei Bezirken gemacht. Die Aufräumarbeiten werden auch in den nächsten Tagen noch weitergehen. Vorrangig geht es darum, die Bäche in ihre angestammten Bette zurückzuführen, Wildbachsperren zu räumen, Verklausungen zu lösen sowie Verkehrswege freizumachen. Die weitere Maßnahmenplanung erfolgt nun in den jeweiligen Bezirken.

Die Pegel der Bäche und Flüsse sinken weiter, und die Situation entlang der großen Fließgewässer entspannt sich zusehends.

Die B99 Katschberg Straße von Untertauern nach Obertauern wird um 18.00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben und zweispurig mit leichten Behinderungen befahrbar sein. Weiters wird im Pongau mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Infrastruktur gearbeitet, ein Schwerpunkt liegt im Bereich der Gemeinde Großarl. Mit Unterstützung eines Zuges des Österreichischen Bundesheers werden die Aufräumarbeiten mindestens noch diese Woche andauern. Die Vermurungen des Mühlbachs in Dorfgastein wurde am Vormittag beseitigt, und die Räumung der Einmündung in die Gasteiner Ache wird mit schwerem Gerät fortgeführt. Die Reparatur- und Sicherungsarbeiten an der Leitung der Wasserversorgungsanlage Marbach in Flachauwinkl wurden eingeleitet. Im gesamten Bezirk wird daran gearbeitet, die Straßen und Wege wieder befahrbar zu machen.

Auf der Lungauer Seite ist die B99 zwischen Tweng und Obertauern wieder frei befahrbar. Auch in diesem Bezirk wird nach wie vor gemeinsam mit den Einsatzkräften und zivilen Firmen an der Wiederherstellung der betroffenen Infrastruktur gearbeitet.

Seit heute 6.00 Uhr Früh waren insgesamt elf Feuerwehren mit rund 130 Einsatzkräften im Hochwassereinsatz, derzeit sind es im Pongau noch acht Feuerwehren mit rund 100 Einsatzkräften. Unterstützt wurden und werden die Feuerwehren von Polizei, Rotem Kreuz, Bergrettung und Bundesheer. 170807_23 (kg/jus)

Weitere Informationen: Franz Wieser, Pressesprecher Land Salzburg, Landes-Medienzentrum, Tel.: +43 662 8042-2365, Redaktionshandy: +43 664 3943735.

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