Zivil- und Selbstschutz geht uns alle an

Schwaiger ist neuer Präsident des Salzburger Zivilschutzverbandes

Salzburger Landeskorrespondenz, 17.10.2017
 

(HP) Der Salzburger Zivilschutzverband wählte heute, Dienstag, 17.Oktober bei seiner ordentlichen Generalversammlung einen neuen Vorstand und dessen Vertreter. Nach langjähriger Tätigkeit wurde Präsident Manfred Rothschädl von Landesrat Josef Schwaiger abgelöst. Manfred Rothschädl erhielt hohe Auszeichnungen vom Land Salzburg und dem Salzburger Zivilschutzverband und wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt. Die drei Vizepräsidenten Lukas Essl, Othmar Schneglberger und Rupert Fuchs bleiben dem Verband in ihrer Funktion erhalten.

Zivil- und Selbstschutz geht uns alle an

"Unfälle und Katastrophen geschehen leider immer wieder. Das macht Sicherheit in ihren verschiedensten Ausprägungen zu einem grundlegenden Bedürfnis von uns allen. Nur wenn wir alle auf solche Ereignisse vorbereitet sind, wissen wir auch was in der jeweiligen Situation zu tun ist. Mit der Unterstützung von gut vorbereiteten und zur Selbsthilfe fähige Bürgerinnen und Bürgern kann Hilfe pyramidenartig organisiert werden: Von der Selbst- und Nachbarschaftshilfe des Einzelnen über organisierte freiwillige Einsatz-, Hilfs- und Rettungsorganisationen bis hin zu staatlichen Organen wie Exekutive und Bundesheer. Daher ist es richtig und wichtig, dass es den Zivilschutzverband gibt, der das Bewusstsein für Zivil- und Selbstschutz schärft und stärkt. So wie jede unserer Gemeinden für eine entsprechend ausgestattete Feuerwehr sorgt, liegt es auch an jedem und jeder von uns, für den eigenen Selbstschutz vorzusorgen", sagte der neue Präsident des Zivilschutzverbandes, Landesrat Josef Schwaiger.

Der Salzburger Zivilschutzverband erfüllt den Zweck, die Salzburger Bevölkerung auf Katastrophen, Krisen- und Notfallsituationen vorzubereiten, zu schulen und im Ernstfall darüber ausreichend zu informieren. Er hat die Aufgabe, über geeignete Selbstschutzmaßnahmen aufzuklären und den Selbstschutzgedanken zu fördern. Dies wird in zahlreichen Seminaren und Vorträgen bereits in allen Schulstufen übermittelt. Verschiedenste Themen wie Bevorratung, Blackout, Zivilschutzsignale, Zivilcourage und vieles mehr werden von ausgebildeten Zivilschützern behandelt. Die alljährliche Kindersicherheitsolympiade "SAFETYtour" bringt die wichtigsten Sicherheitsthemen bereits den Kindern der vierten Volkschulklassen auf spielerische Weise näher.

Wir wissen heute nicht, was morgen passiert. Katastrophen passieren fast täglich, auch bei uns in Österreich. Umweltkatastrophen wie Hagel, Muren, Hochwasser oder die Auswirkungen des Strahlenunfalls in Fukushima sind noch immer allgegenwärtig. Fast täglich wird uns vor Augen geführt, dass wir vor keiner größeren oder kleineren Katastrophe im Alltag völlig sicher sind. Gleichzeitig kann nicht jeder von uns ein Notfallsanitäter, Feuerwehrmann oder Krisenmanager sein. Und doch kann sich jeder von uns mit den wichtigsten Zivilschutzthemen auseinandersetzen, um im entscheidenden Moment gut vorbereitet zu sein.1710117_11 (ram/ )

Weitere Informationen: Martin Wautischer, Büro Landesrat Josef Schwaiger, Tel.: +43 662 8042-2700, Mobil: +43 664 3122368, E-Mail: martin.wautischer@salzburg.gv.at.

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