Feuerwehren rückten in Salzburg zu mehr als 400 Einsätzen aus

Haslauer: Einsatzbilanz der Sturmfront am gestrigen Sonntag zeigt einmal mehr, wie wichtig Feuerwehren und Ehrenamt für das Land sind

Salzburger Landeskorrespondenz, 30.10.2017
 

(HP) 68 Feuerwehren aus dem ganzen Bundesland Salzburg rückten mit insgesamt 1.640 Wehrleuten zu 422 Einsätzen aus: Dies ist die Bilanz des Sturms "Herwart", der insbesondere gestern, Sonntag, 29. Oktober, auch in Salzburg zu Sachschäden führte.

Besonders betroffen von der massiven Sturmfront waren der Flachgau und der Tennengau, aber auch im Pongau und Pinzgau hinterließ der Sturm seine Spuren. Hauptproblem waren dabei sehr starke Windböen mit Geschwindigkeiten weit über 100 Kilometer pro Stunde, die zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen führten. Ab den frühen Morgenstunden waren die Feuerwehrleute damit beschäftigt, Bäume zu entfernen, die auf Straßen, Häuser und Autos gestürzt waren, Verkehrswege freizumachen und abgedeckte Dächer provisorisch abzudichten. Weitere Tätigkeiten der Einsatzkräfte bildeten das Beseitigen von Bäumen, die auf Stromleitungen gestürzt waren und das Sichern von Baugerüsten. "Auf solche Einsätze sind wir gut vorbereitet, auch wenn die Einätze des gestrigen Tages in Summe eine Herausforderung darstellten", resümiert Landesfeuerwehrkommandant Leopold Winter.

"Die Einsatzbilanz rund um die gestrige Sturmfront zeigt einmal mehr, wie wichtig unsere Feuerwehren mit ihren tausenden ehrenamtlichen Einsatzkräften für unser Land sind. Auch bei Windgeschwindigkeiten von über 100 Kilometern pro Stunde sind sie bereit, dem Nächsten zu Hilfe zu eilen. Dafür gebührt ihnen unser Dank und Respekt", sagte Landeshauptmann Wilfried Haslauer. 171030_110 (mg/jus)

Weitere Informationen: Thomas Kerschbaum, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 662 8042-2332, Mobil: +43 664 1020564, E-Mail: thomas.kerschbaum@salzburg.gv.at.

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