Schule als Vorbild bei Ausbildung und erneuerbarer Energie

Werkschulheim Felbertal leistet wertvollen Beitrag zu Energiezielen des Landes

Salzburger Landeskorrespondenz, 06.11.2017
 

(LK) Das Privatgymnasium Werkschulheim Felbertal in Ebenau ist nicht nur mit seinem dualen Ausbildungssystem unter den Schulen Europas einzigartig. Auch beim Thema Energie lebt die Schule ihre Vorbild-Funktion. Davon überzeugte sich Energielandesrat Josef Schwaiger heute, Montag, 6. November, bei einer Besichtigung der Schule sowie einer Diskussion mit Schülerinnen und Schülern der 8. und 9. Klassen zu den Themen Energie und Umwelt.

"Lehre mit Matura ist schon sehr verbreitet. Eine Matura mit Lehre hingegen ist kaum zu finden. Das Werkschulheim ist hier ein Vorreiter und bietet ein Zukunftsmodell an, das sowohl für die Jugendlichen, wie auch für die Wirtschaft ein großer Gewinn ist. Eine sehr gute Allgemeinbildung mit handwerklichen Fertigkeiten auf Facharbeiterniveau zu untermauern, sichert den Absolventen beste Karrierechancen und den Unternehmen top Fachkräfte für die Zukunft", sagte Landesrat Josef Schwaiger.

Besonders im Bereich der erneuerbaren Energien, wo das Werkschulheim Felbertal Energiebewusstsein nicht nur lehrt, sondern auch lebt, ist auch viel theoretisches Wissen gepaart mit praktischen Fertigkeiten gefragt.

"Beim Thema Energie agiert die Schule als großes Vorbild und setzt beispielsweise schon seit dem Jahr 2005 auf Biomasse für die Gebäudeheizung und liefert Strom mit den PV-Anlagen auf seine Dachflächen. Das vermittelt den Schülerinnen und Schülern, wie jeder einen Beitrag für einen größeren Anteil an erneuerbarer Energie im Bundesland leisten kann. Das Land Salzburg verfolgt hier ehrgeizige, aber absolut notwendige Ziele. Um diesen näher zu kommen sind besonders Schulen wie das Privatgymnasium Werkschulheim Felbertal wichtige Vorbilder und Antrieb für andere", sagte Landesrat Schwaiger.

Bereits 2005 wurde die Heizungsanlage des Werkschulheimes von Öl auf Biomasse umgestellt. Damit werden jährlich über 175.000 Liter Heizöl durch Biomasse ersetzt.

Die Dachflächen sind an die Salzburg AG verpachtet, die darauf seit 2014 mit Photovoltaikanlagen Strom erzeugt. Im vergangenen Jahr wurden so 177 Megawattstunden Sonnenstrom ins Netz eingespeist. Das entspricht dem durchschnittlichen Stromverbrauch von 50 Haushalten. 171106_10 (ram/mg)

Weitere Informationen: Martin Wautischer, Büro Landesrat Josef Schwaiger, Tel.: +43 662 8042-2700, Mobil: +43 664 3122368, E-Mail: martin.wautischer@salzburg.gv.at.

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