Heimische Laubbäume ersetzen Eschen im Kleßheimer Schlosspark

Linde und Buche aus den Landesforstgärten werden in der denkmalgeschützten Gartenanlage nachgepflanzt

Salzburger Landeskorrespondenz, 22.11.2017
 

(LK) Das Eschensterben hat auch vor den Bäumen im Park von Schloss Kleßheim nicht Halt gemacht. Sie wurden in den vergangenen Monaten und Jahren aus Sicherheitsgründen gefällt und werden jetzt durch heimische Laubbäume aus dem Landesforstgarten ersetzt. "Eingesetzt werden heimische Laubbäume wie Linde und Buche, die wir aus den Landesforstgärten in Werfen, Tenneck und Mittersill beziehen. Die Auswahl der Baumarten und die Platzierung sind eng mit dem Bundesdenkmalamt abgestimmt", berichtete Bezirksförster Christian Straßl von der Gruppe Umwelt und Forst der Bezirkshauptmannschaft Salzburg Umgebung.

Die Gartenanlage teilt sich in einen Ziergarten mit dem Schloss im Mittelpunkt, einen Wirtschaftsgarten mit dem Meierhof im Süden und einen großen Jagdgarten als einstiges Revier der Fürsterzbischöfe. Die gesamte Anlage ist Landschaftsschutzgebiet und steht auch als Bau- und Gartendenkmal unter Denkmalschutz.

"Mit den robusten, heimischen Laubbäumen wurde ausgezeichneter Ersatz für die krankheitsbefallenen Eschen gefunden. Die neuen Bäume fügen sich sehr gut in den Schlosspark ein und werden dort wieder für Generationen zum schönen Gesamtbild des Parks beitragen", so Landesrat Josef Schwaiger.

Nachgepflanzt werden aktuell 15 Bäume, die bereits mit einer stattlichen Höhe zwischen vier und fünf Metern sowie zwölf bis 14 Zentimetern Stammdurchmesser geliefert werden. Über den Landesforstgarten können auch Firmen und Private Laub- und Nadelbäume sowie weitere Baumarten, Sträucher und Ballenpflanzen in verschiedenen Größen bestellen. Im laufenden Jahr wurden über den Landesforstgarten rund 700.000 Waldbäume im Salzburger Wald gepflanzt. 171122_60 (sm/ram)

Weitere Informationen: Peter Altendorfer, Büro Landesrat Josef Schwaiger, Tel.: +43 662 8042-2430, E-Mail: peter.altendorfer@salzburg.gv.at.

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