Keine erhöhten Schadstoffbelastungen im November

Luftgütebericht: Grenzwert für Feinstaub in Salzburg seit 2011 nicht mehr überschritten

Salzburger Landeskorrespondenz, 06.12.2017
 

(LK) Mit Beginn der kalten Jahreszeit rückt die Belastung mit Feinstaub wieder in den Vordergrund. Inversionswetterlagen, die zunehmenden Emissionen aus dem Hausbrand und Streusplitt lassen die Feinstaubwerte während der kalten Wintermonate wieder ansteigen. In Salzburg wurde der Grenzwert für Feinstaub zum letzten Mal im Jahr 2011 überschritten. Somit wurde dieser im gesamten Land Salzburg seit fünf Jahren eingehalten. Ob der Grenzwert auch im Jahr 2017 eingehalten werden kann, wird sich im Laufe des Dezembers zeigen. Von Jänner bis November wurden bereits 20 Überschreitungstage auf dem Salzburger Rudolfsplatz registriert. Das Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-L) erlaubt maximal 25 Überschreitungstage pro Jahr, so die Immissionsschutz-Experten des Landes.

Im November selber gab es laut Luftgütebericht keine witterungsbedingten Faktoren, die zu einer erhöhten Schadstoffbelastung geführt haben. Aufgrund des recht wechselhaften Wetters mit häufigem Niederschlag lag die Feinstaubbelastung meist auf einem unterdurchschnittlichen Niveau. An allen Tagen im November wurde der PM10-Tagesgrenzwert von 50 µg/m³ deutlich unterschritten. Die restlichen Luftschadstoffe lagen im November auf einem durchschnittlichen Niveau.

Meteorologisch gesehen fiel der heurige November eher kühl und sonnenarm aus. In großen Teilen des Landes was es kälter als im Klimamittel, im Lungau gab es in Summe ausgeglichene Temperaturverhältnisse. Insgesamt wurden acht bis 20 Tage mit Niederschlag aufgezeichnet. Die gemessenen Sonnenstunden erreichten lediglich 22 Prozent bis 92 Prozent der Mittelwerte der Klimavergleichsperiode. 171206_23 (rb/kg)

Weitere Informationen: Franz Wieser, Pressesprecher Land Salzburg, Landes-Medienzentrum, Tel.: +43 662 8042-2365, Redaktionshandy: +43 664 3943735.

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