Schule als Vorbild bei erneuerbaren Energien

Schwaiger: Mit E-Tankstelle direkt an den Schulstandorten werden Jugendliche für alternative Energien sensibilisiert

Salzburger Landeskorrespondenz, 07.12.2017
 

(LK) Auch an Salzburgs Landwirtschaftlichen Fachschulen macht sich das Land mit der Einrichtung von E-Tankstellen zukunftsfit. Gestern hat sich Landesrat Josef Schwaiger, der im Land Salzburg für Energie ressortzuständig ist, in der Landwirtschaftlichen Fachschule Winklhof von der umweltfreundlichen und nachhaltigen Energieform überzeugt.

"Gerade an Schulen ist es wichtig, dass wir bei der Förderung von erneuerbaren Energien mit gutem Beispiel vorangehen und vermehrt auf diese setzen. Dann wachsen die Jugendlichen damit auf, sie werden für alternative Energien sensibilisiert und es wird für sie mehr und mehr zur Selbstverständlichkeit, im Alltag auf solche Energien zu setzen. E-Tankstellen direkt an den Schulstandorten sind hier ein weiterer wichtiger Schritt", sagte Landesrat Schwaiger anlässlich des Besuchs an der Fachschule.

Auch Georg Springl, Direktor an der Fachschule Winklhof, ist von der Wichtigkeit dieser Investition überzeugt. Diese trägt für ihn noch weiteres Potential in sich. Denn die Schule verfügt über mehrere freie Dachflächen und nur eine kleine Photovoltaikanlage ist derzeit am Schulstandort installiert. "Wenn wir den an der E-Tankstelle verbrauchten Strom selbst erzeugen können, dann ist das eine gute Symbiose", so Springl. An der Landwirtschaftsschule Winklhof stehen an der E-Tankstelle zwei Ladestationen für Fahrzeuge bereit, wobei beide jeweils eine Leistung von elf Kilowatt aufweisen.

Aber nicht nur an der Fachschule Winklhof steht den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Gästen und Interessierten eine solche E-Tankstelle zur Verfügung, sondern auch an den Landwirtschaftlichen Fachschulen in Tamsweg, Bruck und Klessheim. Die Ladestationen an den Schulstandorten sind jeweils mit einer bis zwei Lademöglichkeiten ausgestattet und gegen eine Pauschale kann das eigene Fahrzeug geladen werden. Ein Teil des dabei verwendeten Stroms wird mit Hilfe der Photovoltaikanlagen an den Schulstandorten produziert. 171207_111 (mg/cs)

Weitere Informationen: Peter Altendorfer, Büro Landesrat Josef Schwaiger, Tel.: +43 662 8042-2430, E-Mail: peter.altendorfer@salzburg.gv.at.  

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