11. Dezember ist Internationaler Tag der Berge

Rössler: Alpenraum für künftige Generationen erhalten und schützen

Salzburger Landeskorrespondenz, 10.12.2017
 

(LK) Salzburg ist zu mehr als zwei Dritteln ein Alpenland. Auch die Vereinten Nationen ehren die Gebirge und haben deshalb vor 15 Jahren den 11. Dezember zum "Internationalen Tag der Berge" ausgerufen. Anlässlich dieses Tages verweist Naturschutzreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler auf die große Bedeutung, den Alpenraum für künftige Generationen zu erhalten und zu schützen.

Vom Untersberg über die Hohen Tauern bis zu den Nockbergen hat unser Land Anteil an unterschiedlichen geologischen Klimazonen. 94,7 Prozent der Landesfläche Salzburgs liegen im Anwendungsbereich der Alpenkonvention. Dieses, im Jahr 1991 in Salzburg von den Alpenanrainerstaaten und der EU unterzeichnete internationale Abkommen hat die sozioökonomisch und ökologisch ausgewogene Entwicklung dieses für Europa zentralen Berggebietes zum Inhalt.

Die Salzburger Berge sind landschaftsprägend und identitätsstiftend für unser Land gleichermaßen, egal ob Hoher Göll, Preber, Kitzsteinhorn oder Großvenediger. Die bekannten und markanten Gipfel unserer Berge verleihen dem Land ein unverwechselbares Gepräge.

"Der Alpenraum bietet neben besonderen Tier- und Pflanzenarten eine einmalige Naturkulisse verbunden mit traditioneller Kulturlandschaft. Diesen Lebensraum in seiner Schönheit zu erforschen und zu schützen, dabei aber auch weiterhin als Freizeit-und Erholungsgebiet für die Bevölkerung und Gäste zu erhalten liegt mir als Naturschutzreferentin besonders am Herzen", so Astrid Rössler.

Damit die hohe Erlebnisqualität und der touristische Wert unserer Bergwelt auch für kommende Generationen erhalten bleiben, bemüht sich der Naturschutz des Landes seit Jahrzehnten erfolgreich, die landschaftliche und ökologische Unversehrtheit zu bewahren. Natur- und Landschaftsschutzgebiete sowie der größte Nationalpark Mitteleuropas in den Hohen Tauern dienen vordringlich diesem Ziel. Die Palette reicht von den Naturschutzgebieten Rosanin im Lungau und Schuhflicker-Heukareck im Pongau bis zum Tennengebirge, das neben seiner landschaftlichen Schönheit auch als Wasserreservoir von großer Bedeutung ist. Das größte Naturschutzgebiet des Landes, das Natur- und Europaschutzgebiet "Kalkhochalpen", umfasst auf 212 Quadratkilometern die Gebirgsstöcke des Hohen Gölls, Hochkönigs, Steinernen Meeres und der Reiter Steinberge. Es ist, ebenso wie der Nationalpark Hohe Tauern, Teil des europäischen Schutzgebietsnetzwerkes Natura 2000, womit die große Bedeutung der Salzburger Bergwelt für unseren Erdteil unterstrichen wird.

Auch eine Reihe von Landschaftsschutzgebieten dient der Erhaltung von Salzburger Gebirgsregionen, beispielsweise die Landschaftsschutzgebiete um den Schafberg, Untersberg und die Niederen Tauern. Besondere Highlights der Salzburger Schutzgebiete sind die Bergregionen unserer Naturparks im Riedingtal (Lungau), in Weißbach (Pinzgau), am Untersberg sowie am Buchberg (Flachgau). Dort werden den Besuchern neben der beindruckenden Berglandschaft vielfältige Informationen über den jeweiligen Naturraum vermittelt. 171210_20 (rb/kg)

Weitere Informationen: Stefan Tschandl, Büro LH-Stv. Astrid Rössler, Tel.: +43 662 8042-4801, E-Mail: stefan.tschandl@salzburg.gv.at

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