Neubau für die Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie

Stöckl: Neuer Ambulanz- und Therapiebereich und 30 Betten / Eröffnung im Sommer 2019

Salzburger Landeskorrespondenz, 13.12.2017
 

(HP) Die Bauarbeiten für den Neubau der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Uniklinikum Salzburg – CDK haben bereits begonnen. "Im Sommer 2019 wird die Klinik in ein neues Gebäude auf dem Gelände der CDK übersiedeln", so Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl. Mit dem Neubau wird die Kapazität der Klinik um zehn auf insgesamt 30 Betten und zehn tagesklinische Plätze erweitert. Gleichzeitig werden die Ambulanz neu strukturiert und ein Therapiezentrum eingerichtet.

Mit derzeit 20 stationären und zehn tagesklinischen Plätzen sowie einer Ambulanz versorgt die Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie ein Einzugsgebiet von rund 800.000 Einwohnern. Gesundheits- und Spitalsreferent Christian Stöckl erklärt, warum es so wichtig ist, dass dieser Neubau nun umgesetzt wird: "Wir setzen alles daran, für die Kinder und Jugendlichen in unserer Gesellschaft die notwendige Unterstützung und Behandlung auf einem zeitgemäßen medizinischen Versorgungsniveau sicherzustellen. Wir müssen den jungen Menschen mit psychischen Erkrankungen das notwendige Umfeld und die medizinische Versorgung geben, die sie in dieser schwierigen Situation benötigen und sie auf ihrem Weg bestens unterstützen. Der stationäre Bereich wird vor allem mit Möbeln, Holz und einem Farb-Licht-Konzept so gestaltet sein, dass sich ein Wohlfühlcharakter einstellt, der vor allem bei längeren Aufenthalten den Heilungsprozess unterstützt. Die Innenhöfe des eingeschossigen Baus spielten bei der Gestaltung eine große Rolle und schaffen für die Kinder- und Jugendlichen die Möglichkeit, nach draußen zu gehen – auch im geschlossenen Bereich."

Die Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie arbeitet sehr intensiv mit den niedergelassenen Angeboten für die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Problemen zusammen. Deren Leiter Leonhard Thun-Hohenstein betont: "Ich bin froh, dass sich das Angebot im Land Salzburg nun auch im niedergelassenen Bereich verbessern wird. Wir bekommen jetzt auch vom Land Salzburg ein psychosoziales Beratungs- und Versorgungszentrum in der Stadt Salzburg und ein weiteres im Süden Salzburgs – und zwar das von der Kinderseelenhilfe von Pro Mente Salzburg."

     Investition in die Zukunft von Kindern und Jugendlichen

Die Errichtungskosten für den Neubau betragen rund 11,2 Millionen Euro. Darin enthalten sind auch die Kosten für die Medizintechnik und die Möblierung. Mehr Betten und größere Therapie- und Ambulanzeinheiten verursachen höhere Personal- und Sachkosten. SALK-Geschäftsführer Paul Sungler erklärt, wie das trotz angespannter Budgetsituation möglich ist: "Wir benötigen mit der Fertigstellung im Sommer 2019 zusätzlich 21,8 vollzeitäquivalente Stellen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie." Dieser zusätzliche Personalbedarf könne durch Umschichtung von Betten und aufgrund der Neuberechnung der LKF-Punkte, wodurch die Psychiatrie und die Kinder- und Jugendpsychiatrie besser abgebildet sind, gelöst werden. 171213_23 (rb/kg)

Weitere Informationen: Harald Haidenberger, Büro LH-Stv. Christian Stöckl, Tel.: +43 662 8042-3311, E-Mail: harald.haidenberger@salzburg.gv.at

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