Erfolgskonzept Salzburger Bildungsscheck wird fortgesetzt

Haslauer: Land unterst├╝tzt berufliche Aus- und Weiterbildungen im kommenden Jahr mit 2,5 Millionen Euro

Salzburger Landeskorrespondenz, 22.12.2017
 

(LK) Mit 1. Jänner 2018 tritt die neue Förderrichtlinie für den Salzburger Bildungsscheck in Kraft. Seit dem Bestehen werden jährlich rund 5.000 Anträge zu beruflichen Aus- und Weiterbildungen gefördert. Der Bildungsscheck ist ein wichtiges arbeitsmarktpolitisches Instrument für die Salzburger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Gefördert werden berufsorientierte Aus- und Weiterbildungen, die entweder unmittelbar im Berufsleben angewendet werden oder Voraussetzung für eine angestrebte berufliche Veränderung bzw. Umschulung sind.

"Mit dem Bildungsscheck wollen wir Anreize schaffen, um Erwachsene stärker zur Teilnahme an beruflichen Aus- und Weiterbildungen zu motivieren und dabei zu unterstützen. Ziel dieser Förderaktion ist die Verbesserung der beruflichen Qualifizierung von Salzburger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. In den Jahren 2013 bis 2017 wurden mehr als 25.000 Anträge bearbeitet bzw. ausbezahlt. Die hohe Bereitschaft der Salzburgerinnen und Salzburger, sich beruflich weiterzubilden, ist auch ein wichtiger Faktor zur Absicherung unseres Wirtschaftsstandorts", so Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Neue Förderrichtlinie mit einigen Verbesserungen

Ziel ist es, mit der neuen Richtlinie vor allem Verbesserungen für (bildungs)benachteiligte Personen zu erreichen und Maßnahmen zur Bekämpfung des IT-Fachkräftemangels zu setzen. In der Richtlinie 2018 finden sich folgende Neuerungen:

  • Anhebung des Fördersatzes für Personen über 18 Jahren (bisher über 20 Jahren) mit der Pflichtschule als höchstem Abschluss auf 75 Prozent (anstatt bisher 65 Prozent) der Kurskosten, maximal 1.300 Euro.
  • Für hochwertige Ausbildungen im IT-Bereich, die sehr kostenintensiv sind, wird die Förderhöchstgrenze von 900 auf 2.000 Euro angehoben

Mit dem Bildungsscheck will das Land Salzburg unter anderem auch gezielt geringqualifizierte Personen unterstützen. Mit einer Förderquote von 75 Prozent sollen dieser Zielgruppe der Zugang zu Berufsausbildungen erleichtert und dadurch die Arbeitsmarktchancen erhöht werden. Ein Vorbereitungskurs zur Lehrabschlussprüfung des Berufs Einzelhandelskaufrau bzw. Einzelhandelskaufmann kostet beispielsweise zirka 1.400 Euro. Mit einer Förderquote von 75 Prozent beträgt der Selbstkostenanteil nunmehr 350 statt 490 Euro. Mit diesem Angebot sollen Personen motiviert und dabei unterstützt werden, einen formalen Berufsabschluss zu erreichen und damit ihre beruflichen Perspektiven zu verbessern.

Schnelle und papierlose Antragsabwicklung in nur wenigen Schritten

Die Antragsstellerinnen und Antragsteller brauchen keine Amtswege auf sich nehmen und können bequem von zu Hause per Mausklick ihren Antrag einreichen. Personen, die Hilfe benötigen, werden von den zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter unterstützt und beraten. Das Förderungsansuchen kann auch schon vor Kursbeginn eingereicht werden, so haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gewissheit, ob ihr Kurs gefördert wird.

2018 stehen wieder 2,5 Millionen Euro zur Verfügung

Für das Jahr 2018 stellt das Land Salzburg wieder Fördergelder in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro zur Verfügung. Alle Bestimmungen und Fördervoraussetzungen sind der Förderrichtlinie 2018 zu entnehmen. Mehr Infos zu den unterschiedlichen Fördermöglichkeiten, Förderungsvoraussetzungen und konkreten Förderhöhen sind auf der Landes-Website abrufbar. 171222_30 (jus/sm)

Weitere Informationen: Christian Blaschke, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at.

Das Land Salzburg auf Facebook und Twitter.