Land finanziert zusätzliche Pflege-Ausbildungsplätze am BFI

Stöckl: Aus 20 werden nun 34 Ausbildungsplätze / Damit wird allen Bewerberinnen die Teilnahme ermöglicht

Salzburger Landeskorrespondenz, 22.12.2017
 

(LK) "Aufgrund der demographischen Entwicklung werden wir in den kommenden Jahren mehr Pflegerinnen und Pfleger benötigen. Deshalb ist es immer sehr erfreulich, wenn sich mehr Frauen und Männer zu einer Pflegeausbildung anmelden als ursprünglich vorhersehbar und geplant war. Beim Lehrgang zur Erlangung des Diploms für Gesundheits- und Krankenpflege am Berufsförderungsinstitut Salzburg (BFI) wird das Land Salzburg jetzt die Sockelfinanzierung von 14 zusätzlichen Plätzen übernehmen, um allen geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern die Teilnahme zu ermöglichen. Dafür nehmen wir noch einmal und gerne zusätzlich 91.000 Euro in die Hand." Das teilte heute Gesundheits- und Spitalsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl mit. Insgesamt werden 34 Ausbildungsplätze zur Diplompflegeausbildung mit einem Landesbeitrag von rund 220.000 Euro unterstützt.

Der BFI-Lehrgang "Diplom für Gesundheits- und Krankenpflege" startet im Jänner 2018. Ursprünglich war vorgesehen, dass das Land 20 Plätze dieser Diplomausbildung mit 50 Prozent der Ausbildungskosten fördert, die Stadt Salzburg vier Plätze. Die Hälfte der Lehrganskosten wird durch angehenden Diplompflegekräfte selbst oder deren Arbeitgeber finanziert.

"Weil es nun aber mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer für diesen Kurs gibt, hat mich das BFI nochmals um Unterstützung ersucht. Da die Umsetzung und Förderung zusätzlicher Ausbildungsplätze in der Pflege ein ganz wichtiges Ziel in meiner Gesundheitspolitik ist, habe ich die Finanzierung der 14 Plätze gerne zugesagt. Daher wird das Land nun 50 Prozent der Ausbildungskosten für insgesamt 34 der 38 Ausbildungsplätze finanzieren", so Stöckl.

Die Ausbildung zum Diplom für Gesundheits- und Krankenpflege Schule für Gesundheits- und Krankenpflege der Arbeiterkammer am BFI wird als verkürzte Aufschulung für geprüfte Pflegeassistenten und Pflegeassistentinnen angeboten. Die Vollzeitausbildung dauert mit theoretischen und praktischen Ausbildungsblöcken insgesamt zwei Jahre. Voraussetzung für die verkürzte Ausbildung sind zwei Jahre Berufspraxis als Pflegeassistenz.

Ebenfalls vom Land Salzburg unterstützt wurde bzw. wird in den Jahren 2017, 2018 und 2019 in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege des BFI jeweils ein verkürzter, einjähriger Ausbildungslehrgang mit 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Pflegefachassistenz. Informationsveranstaltungen dazu finden im Jänner 2018 am BFI Salzburg statt. Zielgruppe dieser Lehrgänge sind Personen mit abgeschlossener Pflegehilfeausbildung, die die entsprechende Voraussetzung für die Aufschulung zur Pflegefachassistenz mitbringen. Das Land fördert diese Ausbildungslehrgänge mit insgesamt 720.000 Euro. "Somit investieren wir aktuell und in den kommenden drei Jahren rund 940.000 Euro in die Pflegeausbildung am BFI", so Stöckl.

Die Einzigartigkeit der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege der AK am BFI in Kooperation mit der Privatklinik Wehrle-Diakonissen Salzburg GmbH ist die Einbettung in die berufliche Erwachsenenbildung, um Pflegepersonal für eine professionelle und zukunftsorientierte Pflegeversorgung auszubilden. "Den Menschen zu fördern, den Unterricht mit zeitgemäßen und erwachsenengerechten Methoden zu gestalten und die organisatorischen Rahmenbedingungen den Bedürfnissen der Ausbildungsteilnehmerinnen und Ausbildungsteilnehmern anzupassen, hat für uns hohe Priorität", sagte Schuldirektorin Gruber-Hofmann.171222_32 (jus/ram)

Details zur Ausbildung können auf der BFI-Website aufgerufen werden. Bei Fragen steht das BFI-Kundencenter telefonisch unter +43 662 88 30 8-0 zur Verfügung.

Weitere Informationen: Harald Haidenberger, Büro LH-Stv. Christian Stöckl, Tel.: +43 662 8042-3311, E-Mail: harald.haidenberger@salzburg.gv.at.

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