Wenn die Liebe ihren großen Tag feiert

Beliebtestes Valentinstags-Geschenk in Salzburg sind Blumen / Valentinstag hat sich historisch zum Tag der Liebenden entwickelt

Salzburger Landeskorrespondenz, 13.02.2018
 

(LK) Am 14. Februar feiert die Liebe ihren ganz großen Tag. Blumen und Pralinen zählen dabei in Salzburg zu den beliebtesten Geschenken und der Valentinstag ist für Salzburgs Gärtner und Floristen der umsatzstärkste Tag im Jahr. 90 Prozent der Blumen, die dabei mit Liebe von Hand zu Hand gereicht werden, kommen aus Europa.

Ähnlich wie in anderen Ländern Europas zählen in Salzburg Blumen zu den beliebtesten Valentinsgeschenken. An zweiter Stelle folgen Pralinen und an dritter Stelle ein romantisches Abendessen zu zweit. "Blumen zeigen Zuneigung und Wertschätzung und ein Blumenstrauß bringt Freude und kann ein Lächeln aufs Gesicht zaubern", so Maria Awender, Innungsmeisterin der Salzburger Gärtner und Floristen, und "Blumen machen nicht dick", ergänzt sie schmunzelnd.

Am beliebtesten sind, so die Innungsmeisterin, handgebundene Blumensträuße, die aus verschieden Frühlingsblumen wie Tulpen, Hyazinthen oder Ranunkeln bestehen, oder der klassische Strauß aus roten Rosen. Die Blumen kommen dabei zu 90 Prozent aus Europa, vor allem aus den Niederlanden und Italien. In Salzburg gibt es insgesamt 344 Floristen und Landschaftsgärtnerbetriebe, die rund 90 Lehrlinge pro Jahr ausbilden. Die Österreicherinnen und Österreicher geben pro Kopf und Jahr etwa 95 Euro für Blumen aus, das Verhältnis Schnittpflanzen und Topfpflanzen hält sich dabei die Waage.

      Valentinstag geht auf die Römerzeit zurück

Beim Valentinstag handelt es sich um eine Mischung aus römischen Traditionen, christlichem Märtyrertum und modernen Bräuchen. Es ist zum Tag für sich liebende Menschen geworden.

Der 14. Februar wurde bereits bei den Römern festlich begangen. Das Fest der "Lupercalia" (von 13. bis 15. Februar) war dem Gott Faunus gewidmet, der den Beinamen Lupercus ("Wolfsabwehrer") führte. Dabei spielten Reinigungs- und Fruchtbarkeitsriten eine große Rolle. Der Name des Valentinstages hingegen leitet sich von der Legende um Bischof Valentin von Terni (Region Umbrien in Italien) ab, der als christlicher Märtyrer im dritten Jahrhundert nach Christus starb. Angeblich traute er Verliebte, darunter Soldaten und Dienstboten, die nach damaligem kaiserlichem Befehl unverheiratet bleiben mussten. Zudem schenkte er, so die Überlieferung, frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten. Das Blumenschenken am Valentinstag hat sich seit den 1950er-Jahren auch in den deutschsprachigen Ländern durchgesetzt. 180213_10 (ram/kg)

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