In der Stadt boomen Mietwohnungen, am Land das Eigentum

5.460 Wohneinheiten im Vorjahr über Wohnbauförderung unterstützt

Salzburger Landeskorrespondenz, 29.04.2018
 

(LK)  Besitzer oder Mieter von 5.460 Wohneinheiten profitierten im Vorjahr von der Wohnbauförderung. Mehr als die Hälfte der Gelder ging in die Landeshauptstadt, wie der Jahresbericht 2017 von Landesstatistik und Abteilung Wohnen & Raumplanung zeigt. 

Das meiste Geld gab es mit durchschnittlich 50.981 Euro für die Objektförderung, also für den Bau von Mietwohnungen und Wohnheimen. Bei der Eigentumsförderung wurden der Kauf oder der Bau einer neu errichteten Wohnung oder eines Hauses in der Gruppe mit durchschnittlich 36.727 Euro unterstützt. Für Sanierungen wurden im Schnitt 2.779 Euro zugesichert.

Mit Jahresbeginn 2017 wurde das System der Wohnbeihilfe um den Grundzuschuss, die sogenannte Mietzinsminderung, erweitert und das Fördersystem bei Errichtung von Mietwohnungen geändert.

Mehr als die Hälfte der Wohneinheiten (alle Sparten) wurde in der Stadt Salzburg (52,2 %) zugesichert, gefolgt vom Flachgau (15,4 %) und Pongau (13,6 %). Auf den Pinzgau entfielen 9,7 Prozent, auf den Tennengau 7,2 Prozent, auf den Lungau zwei Prozent.

Während in der Stadt Salzburg mehr als zwei Drittel des Fördervolumens auf die Objektförderung im Mietwohnungssektor entfielen und im Pinzgau und Lungau etwa 40 Prozent, floss im Tennengau nur jeder fünfte Fördereuro in diese Sparte. Wohnheime wurden insbesondere im Tennengau und in der Stadt Salzburg unterstützt. Genau umgekehrt verhielt es sich beim Eigentum: Landesweit wurden 37,2 Prozent der Gesamtsumme für die Eigentumsförderung (Errichtung und Kauf) zugesagt. In der Landeshauptstadt lag der Anteil allerdings bei nur 6,6 Prozent, im Flachgau hingegen belief er sich auf beinahe zwei Drittel (64 %), gefolgt vom Tennengau (54,1 %), Pongau (54 %), Pinzgau (50,7 %) und Lungau (47,2 %). Für Sanierungen wurden zwischen 4,2 % (Tennengau) und 16,6 % (Stadt Salzburg) der Fördersumme zugesichert. 180429_60 (sm/mel)

Weitere Informationen: Franz Wieser, Pressesprecher Land Salzburg, Landes-Medienzentrum, Tel.: +43 662 8042-2365, Redaktionshandy: +43 664 3943735.

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