Neuer Simulator an der Radiologie gewährleistet spitzenmedizinische Versorgung

Gesamte Angiographieanlage modernisiert und spitzenmedizinisches Angebot noch weiter ausgebaut

Salzburger Landeskorrespondenz, 15.03.2018
 

(HP)  In neuem Glanz erstrahlt das Universitätsinstitut für Radiologie am Uniklinikum Salzburg. Der gesamte Bereich wurde mit dem Umzug der Angiographieanlage modernisiert. Auch das spitzenmedizinische Angebot wurde weiter ausgebaut. Nun ist es möglich, Eingriffe vorher an einem Simulator zu üben. Für Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist das eine Win-Win-Situation. Investiert wurden 1,5 Millionen Euro.

"Hier gewährleisten wir eine spitzenmedizinische Versorgung auf hohem Niveau. Dazu gehört natürlich auch eine dementsprechende Ausbildung und Schulung der Ärztinnen und Ärzte. Mit dem Simulator wurde das hohe Niveau noch eine Stufe höher gehoben", betont Gesundheits- und Spitalsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl.

Bei einer Angiographie können alle Gefäße im Körper dargestellt werden. So können Gefäßerkrankungen diagnostiziert sowie Gefäßverengungen therapiert werden.

Hochmoderne Räumlichkeiten eingeweiht

Bei einem interdisziplinären Symposium feierte das Universitätsinstitut für Radiologie am Uniklinikum Salzburg seine neuen hochmodernen Räumlichkeiten und den Simulator. "Der Eingriff ist für die Patientinnen und Patienten nahezu schmerzfrei und mit nur einer kurzen Aufenthaltsdauer im Krankenhaus verbunden, da alle Eingriffe minimal-invasiv erfolgen", so Stöckl weiter.

Modernste Standards für Patienten und Mitarbeiter

Der neue Angiographiebereich entspricht nun den modernsten Standards hinsichtlich Workflow und Sicherheit für Patientinnen und Patienten. "Viele unserer Unikliniken nützen die hervorragenden Angebote der Radiologie. Auch deswegen ist es wichtig, hier den hohen Standard zu halten", sagt auch der Geschäftsführer der Salzburger Landeskliniken, Paul Sungler.

Der Angiographiebereich präsentiert sich nun hell und freundlich, mit vielen Zugewinnen für die Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zum Beispiel zusätzliche Strahlenschutzmaßnahmen und ein Nachsorgebereich mit zwei Bettenplätzen. Hinzugekommen ist auch eine große Depotfläche direkt neben dem Untersuchungsraum für die Katheter und andere Verbrauchsmaterialien. "Das war ebenfalls ein Anliegen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sinne eines reibungslos funktionierenden Workflows", so Sungler.

Erweiterung des medizinischen Spektrums

"Auch unser medizinisches Spektrum erweitert sich durch die neuen Räume", sagt Klaus Hergan, Vorstand des Universitätsinstituts für Radiologie. "Gemeinsam mit der Universitätsklinik für Nuklearmedizin bieten wir neuerdings auch die Selektive Interne Radiotherapie SIRT an." Da Operationsräumlichkeiten für die Angiographie umgestaltet wurden, sind einige aufwendige Eingriffe wesentlich sicherer zu handhaben.

Patientensicherheit geht vor

Durch Installation des Simulators gelingt es nun, Ärztinnen und Ärzte sowie Radiologietechnologinnen und -technologen besser auszubilden und seltene Eingriffe vor einem geplanten Eingriff an den Patientinnen und Patienten zu simulieren. Das steigert die Sicherheit für Patientinnen und Patienten. "Wir haben für heuer auch schon einige Fortbildungskurse für Ärztinnen und Ärzte aus ganz Österreich geplant. Diese werden in Zusammenarbeit mit dem Simulationszentrum der Paracelsus Medizinische Privatuniversität organisiert", so Hergan. 180315_54 (rb)

Weitere Informationen: Harald Haidenberger, Büro LH-Stv. Christian Stöckl, Tel.: +43 662 8042-3311, E-Mail: harald.haidenberger@salzburg.gv.at.

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