13.000 kleine Skistars

Haslauer/Berthold: Großes Abschlussfest von "School on Snow" mit Ferdinand Hirscher in Obertauern / Interview mit Initiator Michael Lala

Salzburger Landeskorrespondenz, 23.03.2018
 

(LK) Michael Lala hat eine Mission: Salzburgs Kinder für den Wintersport zu begeistern. Sein All-inklusive-Package "School on Snow" hat seit 2012 13.000 Schulkinder auf die Piste gebracht, unkompliziert und leistbar. "Mein Prinzip: Anreise, Liftticket, Ausrüstung, Skilehrer und Mittagessen alles in einem. Für Lehrer und Eltern einfach, für die Kinder ein Riesenspaß", so Initiator Lala. Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Landesrätin Martina Berthold unterstützen die Aktion mit dem Tourismus- beziehungsweise Sportressort.

 

 

Schulskifahren in Salzburg: Zu teuer, zu exklusiv, zu viel Aufwand. Stimmt nicht! Den Gegenbeweis tritt Michael Lalas Aktion "School on Snow" an. Alleine diesen Winter brachte er 4.500 Kinder auf die Piste, seit dem Start im Jahr 2012 insgesamt 13.000. "Wir sind stetig gewachsen, heuer wurde ich zum Komplettanbieter vom Kindergarten bis hin zu Erwachsenen", so Lala über den Erfolg der Aktion. Der Schneeballeffekt setzte ein, die Kinder animieren mittlerweile die Eltern zum Wintersport.

Großes Finale in Obertauern, Haslauer und Berthold begeistert

"Eine tolle Aktion, die wir aus dem Tourismusfonds mit 10.000 Euro unterstützen. Es freut mich, dass wir durch 'School on Snow' die Kinder wieder zum Skifahren bringen. Das Wichtigste ist, dass sie dabei Spaß und Freude haben, denn so begeistern wir auch ihre Eltern für den Wintersport", sagte Landeshauptmann Wilfried Haslauer bei der großen Abschlussveranstaltung heute in Obertauern. 1.500 Besucher waren dabei, carvten unter anderem mit Skistar Matthias Lanzinger und Salzburgs Skipräsident Bartl Gensbichler. Landesrätin Martina Berthold mischte sich gleich unter die Kinder, die von den verschiedenen Stationen begeistert waren. "Bei 'School on Snow' wird die Begeisterung für den Wintersport geweckt. Mir ist es wichtig, dass so alle Mädchen und Buben zum Skifahren kommen", betonte Landesrätin Martina Berthold.

Um 60 Euro drei sportliche Ausflüge auf Skiern

Günstig und unkompliziert soll der Spaß für die Kinder sein. "Um 60 Euro verbringen sie zwei Tage auf der Piste, inklusive An- und Abreise, Liftticket, Skilehrer, Ausrüstung und Mittagessen. Auch das große Abschlussfest ist dabei", rechnet Michael Lala vor. Möglich ist das durch die Unterstützung des Landes Salzburg und zahlreicher Sponsoren. Auch die Skischulen haben Interesse daran, dass das Skifahren Nationalsport bleibt. "Snow & Fun" in Saalbach-Hinterglemm, "freeride alpin" in Annaberg, die Hermann Maier Skischule in Flachau sowie "CSA" und "Top" in Obertauern fahren sozusagen den Parallelslalom mit dem Initiator. Mit dabei auch Ferdinand Hirscher, Vater und Trainer von Marcel, dem besten Skifahrer der Welt und Rekordesammler. Ferdinand stellt sich zusammen mit Gattin Sylvia immer persönlich in den Dienst der Sache, ob Pflugbogen fahrend oder am "Zauberteppich" bei den Kleinsten.

Kurzinterview mit Initiator Michael Lala

LMZ: Wie kamen Sie auf die Idee, Salzburgs Schüler auf die Piste zu bringen?

Lala: "Es heißt seit ein paar Jahren, der Breitenskisport steckt in der Krise, die Kinder wollen nicht mehr, es ist alles zu teuer. Ich konnte das nicht mehr hören und habe etwas unternommen. Das Ergebnis mit 13.000 Kindern in nur sechs Wintersaisonen ist ein großer Erfolg."

LMZ: Und heuer drückten auch Eltern die "Skischulbank"?

Lala: "Das lag an der konkreten Nachfrage. Die Kinder haben Skifahren gelernt und waren begeistert. Dann hieß es bald: 'Mama (oder Papa), ich will das weiter machen.' Damit die Eltern den Sport mit ihrem Nachwuchs betreiben können, haben wir ihnen einen speziellen Kurs angeboten."

LMZ: Wird "School on Snow" noch wachsen?

Lala: "Ich glaube schon. Alles aus einer Hand, unkompliziert für Lehrer und Eltern, noch dazu günstig, das kommt an. Es gab Zeiten, da waren wir innerhalb von einer Stunde ausgebucht. Das wollten wir dieses Mal verhindern, haben die Frist  nach vorne verlängert. Trotzdem: Innerhalb von drei Wochen waren alle Plätze weg. Das zeigt mir, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Und je mehr Sponsoren und Unterstützung ich habe, umso mehr Kinder können wir mitnehmen." 180323_70 (mel/sab)

Weitere Informationen: Franz Wieser, Pressesprecher Land Salzburg, Landes-Medienzentrum, Tel.: +43 662 8042-2365, Redaktionshandy: +43 664 3943735

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