Sozial und stadtbekannt

Schellhorn: Die WABE ist eine Salzburger Institution und wichtiges Projekt in der Soziallandschaft

Salzburger Landeskorrespondenz, 29.03.2018
 

(LK) Hunderte Lampen, antike und gebrauchte Möbel, alte Koffer, Bücher und anderer Hausrat: Es gibt fast nichts, was auf den rund 3.000 Quadratmetern der WABE nicht zu haben wäre. Die Salzburger Wohnungs- und Arbeitsbeschaffungs-Kooperative, kurz WABE, in der Kirchengasse in Itzling ist Salzburgerinnen und Salzburgern bekannt durch ihren Räumungs- und Übersiedlungsservice – und für ihren dauerhaften Altwaren- und Möbelflohmarkt. "Die WABE ist in Salzburg schon längst eine Institution", weiß Soziallandesrat Heinrich Schellhorn.

In der WABE findet man alles, was man in den eigenen vier Wänden brauchen kann – egal ob Studierende, die günstige Möbel suchen, oder ältere Menschen, die einen verlässlichen Service bei Übersiedlungen benötigen. Hier haben aber auch 19 Menschen einen Arbeitsplatz gefunden.

"Als Arbeitsprojekt im Rahmen der Mindestsicherung übernimmt die WABE eine besondere Aufgabe", erklärt Schellhorn beim Besuch der WABE gestern. "Hier bekommen langzeitarbeitslose Menschen und haftentlassene Personen die Möglichkeit, durch befristete Arbeitsverhältnisse und kontinuierliche Betreuung einen Schritt in Richtung Neu- oder Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu schaffen. Die WABE ist somit eine wichtige Unterstützung auf dem Weg zurück ins Arbeitsleben. Darüber hinaus bekommen Menschen hier neben einer Aufgabe auch das Gefühl, einen Platz in der Gesellschaft zu haben."

Service mit Sinn

Die WABE hat eine lange Geschichte, ist bereits seit 1981 Partner des Landes und unterstützt als gemeinnützige Einrichtung Menschen auf dem Weg in das Arbeitsleben. Derzeit arbeiten 19 Personen in der WABE auf Transitarbeitsplätzen, die für ein Jahr befristet sind. Manchmal wird das Arbeitsverhältnis auch verlängert.

Langjähriger Partner des Landes

Das Land fördert die WABE jährlich mit 90.000 Euro. Arbeitsprojekte wie die WABE bilden einen wichtigen Bestandteil im Sozialland Salzburg. Über die Mindestsicherung stehen für Arbeitsprojekte wie die WABE insgesamt rund zwei Millionen Euro zur Verfügung. Finanziert werden vom Land Salzburg Arbeitsprojekte wie das Pongauer Arbeitsprojekt PAP, die Halleiner Arbeitsinitiative HAI oder das Restaurant und Cateringservice Schmankerl.

"Diese Arbeitsprojekte, die aus der Mindestsicherung finanziert werden, sind Beispiele dafür, dass die Soziallandschaft in Salzburg gut aufgestellt ist. Sie leisten eine wichtigen Beitrag für alle Menschen – einerseits als Service für die Salzburgerinnen und Salzburger, andererseits sind sie Beschäftigungsprojekte für Menschen, die Unterstützung beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt brauchen", so Schellhorn.

Vorsicht vor Betrügern

Ganz aktuell warnt die WABE vor Betrügern. Die Betrüger haben sich in den vergangenen Wochen unter dem Namen der WABE ausgegeben und fordern hohe Summen bei Übersiedlungen. Im Zweifel kann man sich direkt an die WABE unter der Telefonnummer +43 662 453449 wenden. 180329_51 (grs/jus)

Weitere Informationen: Johanna Jenner, Büro Landesrat Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at.

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