Weichenstellungen für Wissenschaft und Forschung

Haslauer / Berthold: Roland Wernik löst Leonhard Schitter als neuer Wissenschaftsrats-Vorsitzender ab

Salzburger Landeskorrespondenz, 06.04.2018
 

(LK) Den Wissenschafts- und Forschungsstandort Salzburg weiter auszubauen und international stärker zu positionieren - dieses vorrangige Ziel verfolgt der Salzburger Wissenschaftsrat. Noch schlagkräftiger und auf den Schwerpunkt der angewandten Forschung ausgerichtet, präsentiert sich dieses Gremium. Gestern wechselte der Vorsitz des neu konstituierten Rats.

Salzburg AG-Geschäftsführer Leonhard Schitter übergab den Vorsitz an Roland Wernik, den Geschäftsführer der Salzburg Wohnbau. Landeshauptmann Haslauer und Wissenschaftslandesrätin Martina Berthold gratulierten zum Einstand und bedankten sich beim scheidenden Vorsitzenden Leonhard Schitter.

     Innovationsstrategie Salzburg 2025

"Die Wissenschafts- und Innovationsstrategie Salzburg 2025 gibt Antworten auf die Fragen nach den Stärken Salzburgs und definiert Ziele inklusive der Strategien und Maßnahmen, um diese zu erreichen. Letztendlich geht es auch darum, die Salzburger Strategie in den österreichischen und europäischen Kontext zu stellen, um international präsent zu bleiben und unsere Unternehmen und Forschungseinrichtungen in überregionale Netzwerke einzubin­den", so Landeshauptmann Haslauer.

     Den Standort stärken

"Salzburg punktet vor allem mit seiner starken Wirtschaftskraft, einer sehr ausgeprägten institutionellen Forschungslandschaft, innovationsfreudigen Betrieben und einem sehr dynamischen Kreativwirtschaftssektor. Den Wissenschafts- und Forschungsstandort Salzburg international weiter zu positionieren und stärken, das zählt zu den wichtigsten Aufgaben des Wissenschaftsrats", sagte Landesrätin Berthold.

     Kritische Begleitung von strategischen Weichenstellungen

Zu den Aufgaben des Wissenschaftsrates zählen unter anderem die kritische Begleitung aller wesentlichen strategischen Weichenstellungen in der Forschung, die stärkere internationale Positionierung des Standortes Salzburg, die Unterstützung von neuen Projekten der Kreativwirtschaft und die Stärkung im Sinne jener Ziele, die in der Salzburger Wissenschafts- und Innovationsstrategie 2025 (WISS 2025) definiert sind.

     Acht Mitglieder aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

Wissenschaft und Forschung sind wesentliche Faktoren für eine positive Zukunftsentwicklung. Für das Land Salzburg sind die Ziele dazu in der WISS 2025 festgelegt. Der klare Schwerpunkt der Wissenschafts- und Innovationsstrategie 2025 im Bereich der angewandten Forschung findet auch einen deutlichen Niederschlag in der neuen Zusammensetzung des Salzburger Wissenschaftsrats. Dieser besteht aus folgenden acht Mitgliedern, vier weiblichen und vier männlichen: Roland Wernik (Salzburg Wohnbau), Henrietta Egerth-Stadlhuber (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft), Georg Bauer (Entwicklungsleiter STRATEC Anif), Sonja Hammerschmid (Nationalratsabgeordnete), Anton Plimon (Austrian Institute of Technology), Eva Kühn (TU Wien), Michael Schineis (Atomic Austria), Ulrike Tanzer (Vizerektorin für Forschung, Universität Innsbruck). 180406_20 (kg/mel)

Weitere Informationen: Christian Blaschke, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.a und Philipp Penetzdorfer, Büro Landesrätin Martina Berthold, Tel.: +43 662 8042-4888, E-Mail: philipp.penetzdorfer@salzburg.gv.at

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