Neue Bezirkshauptmannschaft ist fit für Wahlen

Serie zur Landtagswahl in den Bezirken / Heute die BH Hallein / Das Archiv wird zum "Tresorraum" / Akribischer Datenschutz

Salzburger Landeskorrespondenz, 11.04.2018
 

(LK) Mit Hubwagen wurden die Drucksorten für die Landtagswahl am 22. April bei der Bezirkshauptmannschaft Hallein angeliefert. Von dort werden die Gemeinden "versorgt", zurück kommen am politisch entscheidenden Sonntag die Wahlakten. Der Inhalt: Alle Ergebnisse plus die dazugehörigen Stimmzettel. Beim Neubau hat man für die Wahlen bereits mitgedacht. "Alle dafür nötigen Räume befinden sich im Erdgeschoss, so ist die Logistik einfacher. Das Archiv ist versperrbar, nur wenige Mitarbeiter haben Zutritt. So halten wir alle datenschutzrechtliche Vorschriften ein", versichert Wahlleiter Helmut Fürst.

Um zirka 15 Uhr am 22. April werden die ersten Wahlakten in der Bezirkshauptmannschaft erwartet, manchmal bringen sie die Bürgermeister der jeweiligen Gemeinde selber. Der stellvertretende Bezirkswahlleiter Gerhard Schönleitner erklärt: "Im Bereich des Bürgerservice haben wir genügend Platz, die Akten kommen ja palettenweise und werden dann sofort versperrt." Im alten Gebäude der BH war das eine riesige Herausforderung, alles eng, alles unübersichtlich. "Als wir das neue Gebäude geplant haben, haben wir die räumlichen Anforderungen selbstverständlich gleich mitbedacht", so Bezirkshauptmann Helmut Fürst.

Das passiert mit den Stimmzetteln nach dem Wahltag

Das Archiv wird dann kurzerhand zum Tresorraum und das für einige Wochen bis Monate. "Erst wenn die Wahl nicht mehr angefochten werden kann und wir das Ok vom Land Salzburg bekommen, dann wird alles vernichtet", so Fürst und Schönleitner. Doch die beiden nehmen mit ihrem Team der Bezirkswahlbehörde nicht nur die ausgezählten Stimmen in Empfang. Am Mittwoch, 25. April, werden von der Bezirkswahlbehörde im großen Sitzungszimmer die Wahlkarten, die nicht von den Gemeinden ausgezählt werden dürfen, geöffnet und gezählt, um schließlich das endgültige Ergebnis zu erhalten. Das sind all jene, die von Tennengauern in anderen Wahlsprengeln abgegeben werden. Alles andere wird in den Gemeinden ausgezählt. 180411_70 (mel/sm)

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