Junge Auskenner im Herzen der Europäischen Union

Land fördert EU-Exkursionen von Schulen

Salzburger Landeskorrespondenz, 29.04.2018
 

(LK)  Hand aufs Herz: Bei der EU blickt nicht jeder durch. Doch besonders für junge Menschen ist das vereinte Europa täglich gelebte und erlebte Realität. Das Land unterstützt Schul-Exkursionen zum Sitz der Institutionen der Europäischen Union in Brüssel, Luxemburg und Straßburg, damit die Auseinandersetzung mit der europäischen Integration im Unterricht vertieft wird.

"Europa ist für mich Sicherheit und ich bin sehr froh, dass wir nach Brüssel gefahren sind, weil es bei uns auch sehr viele Missverständnisse in Bezug auf die EU gibt. Jetzt kenne ich mich besser aus und verstehe auch mehr. Wir sind ja die Zukunft, deshalb müssen wir uns gut auskennen und mit diesen Themen auseinandersetzen", ist für die 16jährige Cora Bräuer aus Mittersill wichtig.

So "funktioniert" die EU

Cora ist gerade mit 37 Mitschülern des BORG Mittersill von einer Schulexkursion nach Brüssel zurückgekommen. Dort haben die jungen Oberpinzgauer den Rat, die Europäische Kommission, das Europäische Parlament, die Ständige Vertretung Österreichs bei der EU und das Salzburger Verbindungsbüro Brüssel besucht. Diskutiert wurde unter anderem über die Zukunft der EU. Die Jugendlichen erhielten einen Blick hinter die Kulissen der Institutionen und in deren Arbeitsweise. Im Salzburger Verbindungsbüro Brüssel erfuhren sie nicht nur, wie Salzburg mitwirkt, sondern auch, wie europäische Förderungen in ihrer Nähe eingesetzt werden. So steckt im Mittersiller Robinsonspielplatz EU-Geld, ebenso in Projekten im Nationalpark Hohe Tauern.

Exkursionen werden gefördert

"Mit der Schulförderung wird ein Zuschuss zu Reise- und Aufenthaltskosten von europabezogenen Projekten gewährt, dazu gehören auch Exkursionen. Diese müssen im Rahmen des schulischen Unterrichts in Form eines Projektes und eingebettet in ein pädagogisches Konzept der Europainformation durchgeführt werden", erläutert Verbindungsbüro-Leiterin Michaela Petz-Michez.

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Redaktion: Stefan Mayer

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