Salzburgs Wunderkinder starten durch

Talentecamp als Meilenstein in der Begabtenförderung / 56 Kinder tüfteln im Schloß Tandalier in Radstadt

Salzburger Landeskorrespondenz, 03.05.2018
 

(LK) Kann eine Gabel schweben? Wie wird ein Roboter programmiert? Welche Lebewesen überleben in der Arktis? Oder: Welche Ideen und Wörter schmieden eine spannende Geschichte? Derartige Fragen stellen sich aktuell 56 begabte Volksschüler im Talentecamp Tandalier in Radstadt. "Diese Kinder haben einen außergewöhnlichen Forschergeist, den wir fördern wollen", so Landeshauptmann Wilfried Haslauer.
 


Die jungen Ausnahmetalente konnten im Vorfeld zwischen den vier Workshops Robotik, Physik, Gletscherforschung und kreatives Schreiben wählen. Fachexperten stehen den kleinen Tüftlern individuell zur Seite und helfen beim Programmieren sowie beim Entwickeln von Algorithmen.

Talente entwickeln sich nicht alleine

"Mit der Umsetzung dieses Projekts wird ein weiterer Meilenstein in der Begabtenförderung im Bundesland Salzburg gesetzt. Es ist nicht Stand der Wissenschaft zu behaupten, dass sich Talente von alleine entwickeln. Im Gegenteil, es bedarf einer gezielten Förderung. Und wir brauchen diese schlauen Köpfe in Salzburg, gerade im Bereich Forschung gibt es noch viel Potenzial", betont Haslauer.

Noch mehr Förderung für Begabte

Aufgrund der großen Nachfrage soll das Angebot der Begabtenförderung künftig ausgedehnt werden. "In der Pilotphase wollen wir pro Jahr 112 Kindern das Talentecamp bieten. Das ist der Auftakt zu einer weitreichenderen und umfassenden Begabtenförderung in Salzburgs Schulen", so Bildungsdirektor Johannes Plötzeneder. LK_180504_30 (jus/mel)

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Rückfragen: Christian Blaschke, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at.

Redaktion: Landes-Medienzentrum

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