Neue Verkehrssicherheitsplakate: "Fährst bei Rot, folgt der Tod. Halte bei Rot!"

Schwerpunktkampagne 2018 zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Rahmen des Salzburger Verkehrssicherheitsprogramms "Gib 8!"

Salzburger Landeskorrespondenz, 24.05.2018
 

(HP)  Die Polizei hat vermehrt Verkehrsteilnehmende beobachtet, die trotz Ampel-Rotlicht Kreuzungen, auch Eisenbahn-Kreuzungen, queren. Aus diesem Grund kommt es auch immer wieder zu schweren Unfällen. Das Land Salzburg und seine Partner in der Verkehrssicherheitsarbeit starten daher 2018 die Plakataktion "Fährst bei Rot, folgt der Tod. Halte bei Rot!".

Landesrätin Brigitta Pallauf dazu: "Mit der Aktion rücken wir bei den Verkehrsteilnehmenden die Haltepflicht bei Rot ins Bewusstsein und erhöhen damit die Sicherheit im Straßenverkehr. Ziel ist es, durch Bewusstseinsbildung Unfälle zu vermeiden."

Vielfacher Hinweis "Halte bei Rot!"

Auf 45 großformatigen Plakaten (120 Mal 170 Zentimeter) bei Ortseinfahrten werden die Verkehrsteilnehmenden auf "Halte bei Rot!" aufmerksam gemacht. Zusätzlich kommen in Kooperation mit Progress Außenwerbung und der Salzburg AG zehn Rolling Boards, 25 City-Lights und das Heck eines Stadtbusses zum Einsatz, um die Botschaft mit der Auflösung "Halte bei Rot!" im Verkehrsraum zu positionieren. Aktions-Banner auf zwei Brücken in Anif und bei der Hellbrunner-Brücke weisen zusätzlich auf die Aktion hin.

Zusammenarbeit mit Partnern

Alle Gemeinden, die Bezirks­hauptmannschaften und Fahr­schulen des Bundeslandes erhalten jeweils ein Plakat, um in ihrem Wirkungsbereich auf die Aktion hinzuweisen. Auch im Stadtgebiet von Salzburg werden entsprechende Plakate affichiert. Aktionen bei Ampeln zur Erhöhung der Anhaltepflicht sind geplant.

Verstärkte Kontrollen durch Polizei und Rotlicht-Kameras

Die Polizei hat zusätzlich zu den Rotlichtkameras in der Stadt Salzburg verstärkte Kontrollen bei Kreuzungen und Eisenbahn-Übergängen angekündigt. Außerdem werden bei fünf Standorten in der Stadt Salzburg Rotlichtkameras eingesetzt. Dabei wurden im Vorjahr 3.357 Rotlichtverstöße aufgezeichnet und gestraft. Beim Bahnübergang Pfarrwerfen wurden im Jahr 2017 insgesamt 263 Missachtungen sanktioniert.

Wann gilt "Halt" und wie hoch ist der Strafrahmen?

Rotes Ampellicht gilt als Zeichen für "Halt", Fahrzeug-Lenkende müssen anhalten. Auch Gelbes nicht-blinkendes Licht gilt als Zeichen für "Halt", und Lenkende herannahender Fahrzeuge müssen anhalten. Kommt es zu einem Verstoß gegen rotes Ampellicht mit Vorrangverletzung gibt es Strafen bis zu 2.180 Euro und einen Eintrag ins Führerscheinregister.

Sicherheitsaktion bei Eisenbahnkreuzung Pinzgau-Bahn

Bei der Eisenbahnkreuzung Bruckberg in Zell am See wird am 19. Juni der lange Anhalteweg eines Zuges (und damit die Notwendigkeit zur Achtung des Rotlichts) demonstriert: Die Pinzgauer Lokalbahn wird eine Notbremsung einleiten. Wichtig ist, dass Züge nicht (wie Autofahrende) auf Sicht, sondern auf Signal fahren, weil der Anhalteweg deutlich länger ist. Bei diesem Medientermin werden auch Schülerinnen und Schüler der Polytechnischen Schule Zell am See eingebunden.

Unfallzahlen

2016 ereigneten sich im Bundesland Salzburg 3.046 Unfälle mit Personenschaden. Bei 663 Unfällen war Vorrangverletzung oder Rotlichtmissachtung mitverantwortlich.

Partner der Aktion

Finanziert werden die Maßnahmen von "Fährst bei Rot, folgt der Tod. Halte bei Rot!" durch den Verkehrssicherheitsfonds des Landes Salzburg. Neben dem Amt der Salzburger Landesregierung sind Magistrat Stadt Salzburg, Landesverkehrsabteilung der Polizei, Progress-Außenwerbung und Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) Partner der Aktion. LK_180524_51 (rb/grs)

Rückfragen: Christoph Bayrhammer, Büro Landesrätin Brigitta Pallauf, Tel.: +43 662 8042-3341, E-Mail: christoph.bayrhammer@salzburg.gv.at.

Redaktion: Landes-Medienzentrum.

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