Drei neue Gesichter in der Regierung

Maria Hutter, Andrea Klambauer und Stefan Schnöll im Interview

Salzburger Landeskorrespondenz, 28.05.2018
 

(LK) Eine Kombination aus viel Erfahrung und frischem Wind – das ist die neue, designierte Landesregierung in Salzburg. Am 13. Juni werden neben Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP), Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl (ÖVP), Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn (GRÜNE) und Landesrat Josef Schwaiger (ÖVP) auch die "Neuen" angelobt. Das Landes-Medienzentrum hat Andrea Klambauer (NEOS), Maria Hutter (ÖVP) und Stefan Schnöll (ÖVP) getroffen.

Wenn das Telefon klingelt und man gebeten wird Landesrätin oder Landesrat in Salzburg zu werden, zögert niemand lange. Zumindest war es bei keinem der neuen Gesichter für die Landesregierung so. Die Entscheidungen waren schnell getroffen, in Abstimmung mit den Liebsten. Die drei "Neuen" über Persönliches, politische Pläne und Zielsetzungen für die nächsten fünf Jahre

Maria Hutter (ÖVP) im Interview – Politik für und mit den Menschen

Maria Hutter (36), zweifache Mutter, Lehrerin und Bäuerin aus Bruck, hat nach einer Nacht Bedenkzeit "ja" zum Angebot von Landeshauptmann Wilfried Haslauer gesagt. Sie wird für Bildung, Naturschutz und den Nationalpark Hohe Tauern verantwortlich sein. Die Entscheidung fiel gemeinsam mit ihrem Mann. "Organisation ist alles und wir werden einen landwirtschaftlichen Arbeiter einstellen, der meinen Mann unterstützt", sagt die designierte Landesrätin und fügt hinzu: "Wir werden alle zusammenhelfen." Hutter hat sich ambitionierte Ziele gesetzt. Sie will Salzburg zum Lehrlings-freundlichsten Bundesland machen und durchsetzen, dass kein Kind bei der Bildung zurück bleibt, egal aus welchem sozialen Umfeld es kommt. Beim Naturschutz will sie alle an einem Tisch haben, "er funktioniert nur mit Akzeptanz von allen Seiten", wie die Pinzgauerin betont.

 

 

Andrea Klambauer (NEOS) im Interview – "Das betrifft unmittelbar das Leben"

Andrea Klambauer (41) ist als neue Landesrätin ab 13. Juni für Wohnen, Integration, Kinderbetreuung und Wissenschaft zuständig. "Das sind Bereiche, die das Leben unmittelbar betreffen", betont sie und fügt hinzu: "Da werden wir viel gestalten können." Als erfahrene Personalmanagerin eines Pongauer Unternehmens und dreifache Mutter freut sie sich auf die neue Aufgabe, wenn auch der Abschied aus der Privatwirtschaft kein leichter ist. "Natürlich nicht, wir hatten ein tolles Betriebklima, aber jetzt freue ich mich auf Neues", betont die Neo(s)-Politikerin aus dem Gasteinertal. Ihre Geschichte ähnelt der von Stefan Schnöll, allerdings war es bei ihr Matthias Strolz, der sie für die Politik und die NEOS begeistert hat.

 

 

Stefan Schnöll (ÖVP) im Interview – Junge Perspektiven, andere Zugänge

Vor zirka zehn Jahren ist Stefan Schnöll (30) aus Wals-Siezenheim über die Junge ÖVP in die Politik gekommen, am 13. Juni wird er als Landesrat für Verkehr, Infrastruktur und Sport angelobt. Als jüngster Landesrat der Geschichte in Salzburg möchte er neue Sichtweisen einbringen. "Hie und da ein anderer Zugang, das braucht es vor allem beim schwierigen Thema der Mobilität. In dieser Hinsicht gibt es so viel neues," meint er. Gereizt hat ihn "das großartige Team", wie er betont, "und die Ressorts, die absolute Zukunftsthemen sind." Den Generationenwechsel sieht er positiv: "Junge können andere Sichtweisen einbringen, aber auf der anderen Seite decken wir die Erfahrung mit tollen Experten in der Abteilung ab." LK_180528_70 (mel/fw)

 

 

Mehr Informationen in der Landeskorrespondenz-Meldung:

"Das neue Team für Salzburg"

"Inhalt der neuen Regierungskoalition fixiert"

 

Rückfragen: Franz Wieser, Pressesprecher Land Salzburg, Landes-Medienzentrum, Tel.: +43 662 8042-2365, Redaktionshandy: +43 664 3943735.

Redaktion: Landes-Medienzentrum.

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