Älteste Landesschule im neuen Glanz

Private Neue Mittelschule der Benediktinerabtei Michaelbeuern feierlich eingeweiht

Salzburger Landeskorrespondenz, 03.06.2018
 

(LK)  Wo früher die Schülerinnen und Schüler geschlafen haben, gibt es jetzt Bewegungsräume oder eigene Lernzonen: Die Private Neue Mittelschule der Benediktinerabtei Michaelbeuern wurde in einer dreijährigen Bauphase umgestaltet und adaptiert. "Es geht darum, dass sich die Kinder sowie Pädagoginnen und Pädagogen dort wohl fühlen, denn hier werden die Karrieren von morgen geprägt", betonte Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Die Schule gilt als älteste Landesschule in Salzburg, das belegen Quellen aus dem 13. Jahrhundert. "Uns war es wichtig, dass die historische Bausubstanz und die besondere Atmosphäre unseres Hauses erhalten bleiben. Und das haben wir mit Bravour geschafft", zeigt sich Direktor Michael Warter erfreut.

Schulgemeinschaft steht an erster Stelle

Die Schule wird derzeit von 330 Buben und Mädchen besucht, wovon etwa ein Viertel im Tagesheim betreut wird. Schulgemeinschaft und Schulseelsorge haben hier oberste Priorität. "Wir wollen, dass die Schule nicht nur als Lernort gesehen wird, sondern hier auch ein Miteinander gelebt wird. Die neuen Räumlichkeiten sind nun perfekt für unser Gemeinschaftsleben", so Abt Johannes Perkmann.

Einst ein Ort für Mönche – heute NMS

Die Schule diente im 13. Jahrhundert einerseits Mönchen, aber vermittelte andererseits auch externen Besuchern Elementarbildung. Diese Schule entwickelte sich zur Sängerknabenschule und bestand bis 1962. Im Jahr 1963 wurde eine Internatshauptschule für Knaben gegründet, die 1984 auch für Mädchen geöffnet wurde. Zusätzlich wurde eine Betreuung im Tagesheim angeboten. 2012 wurde das Internat geschlossen und das Tagesheim weiter ausgebaut. Beginnend mit dem Schuljahr 2013/2014 ging die Hauptschule in die Neue Mittelschule über. LK_180603_30 (jus/ram)

Rückfragen: Christian Blaschke, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at.

Redaktion: Landes-Medienzentrum.

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