Die Stadt liegt uns zu Füßen, reden wir darüber!

Schellhorn: Interaktives Projekt der Sommerszene vereint Kinder und Festivalbesucher

Salzburger Landeskorrespondenz, 08.06.2018
 

(LK) Ein Kind, ein Festivalbesucher. Sie treffen einander hoch über der Stadt Salzburg. Ein Gespräch über den Lebensraum, auf den sie hinunter blicken, entsteht. "Lookout" heißt das spannende, interaktive Projekt des Briten Andy Field auf der Festung Hohensalzburg, das die Sommerszene Salzburg ab heute im Programm hat. Auch Kulturlandesrat Heinrich Schellhorn nimmt an der Interaktion teil und wird mit einem Volksschulkind über die Stadt Salzburg blicken und über die Aussicht(en) sprechen.

"Die Sommerszene schafft es jedes Jahr, spannende lokale Uraufführungen ins Programm und herausragende internationale Bühnenkunst-Produktionen nach Salzburg zu holen - wie etwa das interaktive Projekt 'Lookout', auf das ich mich schon sehr freue", betont Schellhorn.

Dialog zwischen Vergangenheit und Zukunft

16 Mal wird "Lookout" in den kommenden Tagen angeboten, fast alle Termine sind schon ausgebucht. "Pro Performance werden acht Kinder, die auf markanten Punkten der Festung stehen, mit ebenso vielen Festivalbesuchern zusammengeführt. In Einzelgesprächen tauschen sie sich über die Stadt, die unter ihnen liegt, aus. So entspinnt sich ein anregender Dialog zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Realität und Vorstellung, zwischen Erinnerung und Wunsch", macht Sommerszene-Intendantin Angela Glechner so richtig neugierig.

Kinder der Campus Mirabell Volksschule machen mit

Der Künstler, Autor und Kurator Andy Field lebt in London und kommt für die Sommerszene zum ersten Mal nach Österreich. Sein künstlerisches Interesse gilt dem urbanen Raum, dessen realem oder utopischem Potenzial. Mit "Lookout" hat Field schon in vielen anderen Städten Erfahrungen gesammelt. Die Performance in Salzburg hat er bereits im Vorfeld mit den Kindern der dritten und vierten Klassen der Campus Mirabell Volksschule erarbeitet.

Sommerszene noch bis 16. Juni

Der unabhängige Kulturverein Szene Salzburg präsentiert seit mehr als 30 Jahren grenzüberschreitende Kunst, setzt neue Impulse und schafft innovative Formate. Das jährlich stattfindende Festival Sommerszene versteht sich als Plattform für zeitgenössische darstellende Kunst und bringt herausragende internationale und nationale Künstler nach Salzburg.

Kulturlandesrat Schellhorn dazu: "Ich danke Sommerszene-Leiterin Angela Glechner und ihrem Team für ihr Engagement, ein so spannendes und vielfältiges Programm an zwölf Festivaltagen zu ermöglichen." Auch in diesem Jahr sind Projekte wie "Lookout", aber auch die Bustour "Stranger Home" des Salzburger Künstlerkollektivs gold extra und die Installation "Of All The People In All The World" mit fünf Tonnen Reis in der Kollegienkirche neuen Einsichten im Stadtraum gewidmet. Die Sommerszene läuft noch bis 16. Juni. LK_180607_40 (sab/mel)

Rückfragen: Johanna Jenner, Büro Landesrat Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at.

Redaktion: Landes-Medienzentrum.

Das Land Salzburg auf Facebook, YouTube und Twitter.