Start in eine erfolgreiche Zukunft

Schwaiger begrüßte neue Lehrlinge im Landesdienst / Kurzinterview mit Nina Vorhauer und Birgit Kocher

Salzburger Landeskorrespondenz, 19.06.2018
 

(LK) Karriere mit Lehre – das wurde von einem Werbespot zu einem geflügelten Wort. Dass hinter diesem Spruch auch Substanz steckt, beweist das Land Salzburg Jahr für Jahr mit jungen, motivierten und vielversprechenden jungen Leuten. Bei einem Treffen der "Neuen" mit Personal-Landesrat Josef Schwaiger am Dienstag bei Kaffee, Saft und frischen Buchteln stand schnell fest: Der Landesdienst ist begehrt, die Chancen groß.

"Auf dieses Treffen freue ich mich immer ganz besonders. Es ist auch für mich spannend zu erfahren, was unsere Lehrlinge vom Landesdienst erwarten, wieso sie sich entschlossen haben, bei uns die Ausbildung zu machen. Die Geschichten dahinter sind ja oft sehr verschieden", betonte Landesrat Schwaiger. Zwölf junge Salzburgerinnen und Salzburger haben im Herbst ihre Lehre beim Land begonnen, die Möglichkeiten sind vielfältig. Melanie Oswald zum Beispiel gehört mit drei anderen Kolleginnen zu den angehenden Verwaltungsassistentinnen. Nemanja Milenkovic wird zur Finanz- und Rechnungswesen-Assistentin ausgebildet, Arne Baumgartner zum Geoinformationstechniker und Lara Meilinger zur Chemielabortechnikerin, um nur einige Beispiele zu nennen.

Viele Pensionierungen, Chance für die Jugend

Im Regierungsprogramm finden die Lehrlinge ganz besondere Aufmerksamkeit, wie Schwaiger betont: "Wir haben uns dazu bekannt, Salzburg zum lehrlingsfreundlichsten Bundesland zu machen. Da müssen wir als Arbeitgeber natürlich mit gutem Beispiel vorangehen." Schwaiger rechnet vor: "In den kommenden Jahren sind aufgrund von Pensionierungen zirka 1.000 Stellen neu zu besetzen. Für mich hat nicht nur deshalb die Lehrlingsausbildung einen hohen Stellenwert. Wir bilden die Fachkräfte so weit wie möglich selbst aus, sie sind das Fundament einer modernen Verwaltung."

Zwei Lehrlinge im Interview

Das Landes-Medienzentrum (LMZ) traf Nina Vorhauer (19 Jahre) und Birgit Kocher (20) und fragte bei den angehenden Verwaltungsassistentinnen genau nach, was sie zur Lehre beim Land motiviert hat.

LMZ: Warum hast du dich für eine Lehre beim Land Salzburg entschieden?

Nina Vorhauer: Zwei Freunde von mir haben hier gelernt, sie haben immer geschwärmt. Also habe ich mich beworben, machte den Eignungstest und das Hearing, es hat funktioniert.

Birgit Kocher: Ich habe maturiert, dann habe ich mich für die Lehre beim Land entschieden, hauptsächlich weil ich es schätze, verschiedene Abteilungen und Tätigkeitsbereiche kennenzulernen und viele Einblicke zu bekommen.

LMZ: Sind eure Erwartungen erfüllt worden?

Nina Vorhauer: Ich hatte teilweise falsche Vorstellungen, aber die habe ich bald über den Haufen geworfen. Die Kolleginnen und Kollegen sind sehr nett, ich hatte bisher immer Glück, als ich bisher zwei Abteilungen kennengelernt habe. Das Tolle ist: Auch als Lehrling bekommt man gleich relativ viel verantwortungsvolle Aufgaben.

Birgit Kocher: Die haben sich total erfüllt, ich wurde immer supernett aufgenommen. Alle sind sehr bemüht, dass man sich als Lehrling wohlfühlt und Vieles dazu lernt.

LMZ: Seht ihr eure Zukunft auch beim Land?

Nina Vorhauer: Definitiv, weil man sogar geografisch gesehen viele Chancen hat. Man könnte in den Bezirken arbeiten oder auch Abteilungen wechseln. Ich plane bis zur Pension zu bleiben. Schauen wir, was das Leben bringt.

Birgit Kocher: Ja, weil die Aufgaben und Möglichkeiten so vielfältig sind und man sich immer weiterbilden kann.

LK_180619_70 (mel/grs)

Rückfragen: Martin Wautischer, Büro Landesrat Josef Schwaiger, Tel.: +43 662 8042-2700, Mobil: +43 664 3122368, E-Mail: martin.wautischer@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum