300 Kinder zeigten ihr Erste Hilfe-Können

Helfi-Fest des Jugendrotkreuzes Salzburg in Zell am See

Salzburger Landeskorrespondenz, 02.07.2018
 

(HP)  Kinder und Jugendliche fit in Erster Hilfe machen: Das ist eines der großen Ziele des Salzburger Jugendrotkreuzes. Heute hat die Organisation gemeinsam mit der Bildungsregion Pinzgau zum ersten Mal das "Helfi-Fest" in Zell am See veranstaltet. Dabei zeigten rund 300 Pinzgauer Volksschulkinder ihr Erste Hilfe-Können bei fünf gestellten Unfallszenarien. "Es ist wichtig, Kindern so bald wie möglich Wissen über Erste Hilfe zu vermitteln. Je früher man damit beginnt, desto geringer ist die Hemmschwelle, im Ernstfall tatsächlich zu helfen", so Bildungslandesrätin Maria Hutter.

"Die Volksschulkinder dürfen beim Helfi-Fest zeigen, dass auch sie in ihrem jungen Alter die Kompetenz innehaben, Erste Hilfe zu leisten", erklärt Gerald Gutschi, Geschäftsführer des Jugendrotkreuzes Salzburg. "Schon bei der ersten Veranstaltung im Pinzgau haben 280 Kinder aus diversen Volksschulen teilgenommen und sind alle als Sieger mit Urkunde und Medaille nach Hause gegangen." Andrea Kinschel, Pflichtschulinspektorin im Landesschulrat für Salzburg – Bildungsregion Pinzgau: "Das Helfi-Fest ist eine Möglichkeit, das Interesse von Kindern für Sicherheit und Erste Hilfe zu wecken und ihnen in diesem Bereich Erfolgserlebnisse zu vermitteln, damit sie später Gefahrensituationen bewusst begegnen und hinschauen, statt wegzuschauen."

Erste Hilfe bei gestellten Unfallszenarien

Bei fünf gestellten Unfallszenarien zeigten die Kinder, was sie im Unterricht über das Thema Erste Hilfe gelernt haben und setzten dieses Wissen auch in die Praxis um. Sie beschäftigten sich unter anderem mit den Themen Hilfe bei Bewusstlosigkeit, starke Blutungen, Schürfwunden, Verstauchung, Verbrennungen und Unfallverhütung. Landesrätin Hutter überreichte bei der Veranstaltung den jungen Helfern Medaillen und bedankte sich beim Jugendrotkreuz für die gute Organisation und Zusammenarbeit.

Von Schülern für Schüler

Schüler der HAK Zell am See haben das Fest gemeinsam mit dem Jugendrotkreuz im Unterricht geplant und waren für die Abwicklung zuständig. Schülerinnen und Schüler der Neuen Mittelschule Rauris waren als Verletztendarsteller, Jugendliche der BHM Bruck als Stationsbetreuer eingebunden. Um den Kindern die drei wichtigen Notrufnummern zu veranschaulichen, waren die drei großen Einsatzorganisationen Feuerwehr, Polizei und Rotes Kreuz jeweils mit Fahrzeugen zum Besichtigen und Erforschen vor Ort. Der Alpin Heli 6, die Rettungshundestaffel, das Kuratorium für Verkehrssicherheit mit HELMI waren ebenfalls dabei.

Erste Hilfe-Kure sind begehrt

Das Thema Erste Hilfe ist ein Kernangebot des Jugendrotkreuzes sowie des Roten Kreuzes. Alle Schülerinnen und Schüler sollen im Laufe ihrer Schulzeit damit in Berührung kommen und lernen, wie sie rasch und richtig helfen können. Mehr als 100.000 Kinder und Jugendliche besuchen pro Jahr die Kurse.

Heuer schon 3.100 Jugendliche im Erste Hilfe-Grundkurs

Erste Hilfe beginnt schon im Kindergarten mit dem Programm "ROKO mit dem Roten Kreuz". In der Volksschule unterstützt "Helfi" die Kinder beim Helfen. Ab der fünften Schulstufe bietet das Jugendrotkreuz Erste Hilfe-Kurse für Kinder und Jugendliche an. Im laufenden Schuljahr 2017/2018 haben bereits mehr als 3.100 Schülerinnen und Schüler (14+) 16-stündige Erste Hilfe-Grundkurse über das Jugendrotkreuz absolviert.

70 Jahre Jugendrotkreuz

Das Jahr 2018 bietet Grund zum Feiern: Bereits 70 Jahre besteht das Österreichische Jugendrotkreuz. Es ist eine Teilorganisation des Österreichischen Roten Kreuzes. LK_180702_11 (ram/mel)

Medienrückfragen: Christian Blaschke, Büro Landesrätin Maria Hutter, Tel.: +43 662 8042-4921, Mobil: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at.

Redaktion: Landes-Medienzentrum.

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