Ein Modell, das nun auch in der Stadt Schule macht

57 Assistentinnen entlasten Schulleiter im Land / Stadt Salzburg zieht jetzt nach

Salzburger Landeskorrespondenz, 04.07.2018
 

(HP) Ab dem kommenden Schuljahr werden 57 Assistentinnen in 75 Gemeinden an 194 von insgesamt 284 Pflichtschulen im Land tätig sein. Die Stadt Salzburg zieht jetzt nach, denn auch hier werden fünf Assistentinnen an 13 Pflichtschulen die Leiter bei ihrer Büroarbeit unterstützen. "Die Direktoren haben nicht nur eine große Verantwortung, sondern vor allem auch viel Verwaltungsarbeit zu erledigen", erklärt Bildungslandesrätin Maria Hutter.

Bei dem Projekt schließen sich je nach Größe der Schule mehrere Standorte zusammen und teilen sich eine Sekretärin, die von Land und Gemeinde finanziert wird.

Neuland für die Stadt Salzburg

"Für die Stadt Salzburg betreten wir mit dieser Unterstützung Neuland. Wir wollen damit ein Zeichen setzen, dass wir die Pflichtschulen in ihrer großen Verantwortung nicht alleine lassen. Es geht darum, dass sich die Schulleiterinnen und -leiter auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können und zur Bewältigung von Verwaltungsaufgaben Unterstützung erhalten, freut sich Bürgermeister Harald Preuner hier rasch eine Lösung gefunden zu haben.

Auch für den stellvertretenden Bürgermeister Bernhard Auinger sei der Wunsch vieler Direktoren nach mehr Unterstützung mehr als berechtigt. "Sie können sich jetzt wieder verstärkt um ihre eigentliche Kernaufgabe, der pädagogischen Arbeit, kümmern", so Auinger.

Assistentinnen unterstützen mit 25-Wochenstunden

Die Sekretariatskräfte sind bei der Frau & Arbeit GmbH halbtags angestellt und stehen den Schulen über ein Jahresarbeitszeitmodell während der Schulzeit mit 25 Wochenstunden zur Verfügung. "Dies ist auch ein wichtiges Arbeitsmarktprojekt für den beruflichen Wiedereinstieg von Frauen, die nach einer Karenzzeit wieder arbeiten möchten. Vor allem die landesweite Verteilung der Stellen in den Bezirken und die familienfreundlichen Arbeits- und Ferienzeiten machen diese Tätigkeit für Frauen sehr attraktiv. Das zeigen auch die Zahlen von bis zu 70 Bewerbungen auf eine Stelle", so Hutter. LK_180704_30 (jus/mel)

Medienrückfragen: Christian Blaschke, Büro Landesrätin Maria Hutter, Tel.: +43 662 8042-4921, Mobil: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at.

Redaktion: Landes-Medienzentrum.

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