Ferienstart für mehr als 73.000 Salzburger Schüler

Hutter zum Zeugnistag: Wertvolle Arbeit von Salzburgs Pädagogen / Beratungsangebot der Schulpsychologie

Salzburger Landeskorrespondenz, 05.07.2018
 

(LK) Mehr als 37.000 Pflichtschülerinnen und -schüler im Land und knapp ebenso viele an Bundes- bzw. Privatschulen starten morgen in die Sommerferien. Während die meisten unbeschwert in die große Erholungspause gehen können, heißt es für einige noch büffeln, um im Herbst aufzusteigen. "Salzburgs 9.000 Lehrerinnen und Lehrer leisten nicht nur im Unterricht wertvolle Arbeit, auch die Zeiten für Vor- und Nachbereitung sowie das Engagement für schulische Aktivitäten sind für den Bildungserfolg entscheidend. Dafür ein großes Dankeschön", würdigte Bildungslandesrätin Maria Hutter den Einsatz der Lehrerschaft.

5.032 Taferlklassler werden im Herbst ihren ersten Schultag erleben. Die AHS besuchen derzeit 13.597 Schüler, 9.086 Berufsschulen, 770 die beiden Bildungsanstalten für Elementarpädagogik, 4.391 die Höheren Technischen Lehranstalten, 2.853 die Handelsakademien und 4.690 die humanberuflichen Schulen.

Abstand gewinnen im Juli

Neun Wochen Sommerferien liegen nun vor den Schülerinnen und Schülern. "Die Zeit bis zum Schulschluss fordert besonders junge Menschen körperlich. Der Juli soll daher ganz der Erholung dienen, um den nötigen Abstand zu gewinnen. Der Organismus hat damit Zeit, sich zu regenerieren. Jene, die Nachholbedarf haben, sollen sich im August an den Wochentagen ein strukturiertes Programm vornehmen, aber auch ausreichend Phasen der Erholung einplanen. Wiederholen schadet nicht und erleichtert das 'Reinkommen' in den Alltag. Mit geregelten Zeiten zum Essen, Schlafen und Lernen ab Anfang September klappt der Einstieg leichter", rät Schulpsychologin Helene Mainoni-Humer.

"Fleck" im Zeugnis? Ruhe bewahren

Bei Problemen, Fragen und bösen Überraschungen im Jahreszeugnis hat Humer zwei Tipps parat: "Schuldzuweisungen sind nicht hilfreich, statt dessen sollen Eltern und Schüler nach vorne schauen. Hier ist ein zeitlicher und inhaltlicher Abstand wichtig, um Zeit zu finden, sich Sorgen von der Seele sprechen und – wenn nötig – professionelle Hilfe von Außenstehenden zu bekommen." Morgen, Freitag, sind aus diesem Grund alle Büros der Schulpsychologie von 8.00 bis 16.00 Uhr in der Landeshauptstadt und allen Landbezirken ohne Terminvereinbarung erreichbar. Ansprechpartner und Adressen findet man unter www.lsr-sbg.gv.at/service/schulpsychologie/beratungsstellen bzw. über die zentrale Telefonnummer +43 662 8083–4221.

Bildungsbehörden wachsen zusammen

Zügig schreitet die Zusammenführung der Schulverwaltung des Landes und des Bundes voran. Mit der Bestellung von Rudolf Mair zum neuen Bildungsdirektor gibt es nun erstmals einen beamteten Behördenleiter für beide Bereiche. Er ist, ähnlich dem Landesamtsdirektor, für alle 361 Schulen in Salzburg zuständig. "Wir haben mit vier Abteilungen im Präsidialbereich und zwei Bildungsregionen im pädagogischen Bereich eine der schlankesten Bildungsabteilungen im Bundesländervergleich", ist Mair stolz auf die neue Struktur. Eine weitere wichtige Position ist seit 1. Juli mit Josef Lackner als Leiter des pädagogischen Dienstes der Bildungsdirektion ebenfalls besetzt. Das Hearing für die neu entstehende Leitung des Präsidialbereichs fand gestern statt, zwei Personen haben sich der Auswahl gestellt. LK_180705_60 (sm/jus)

Medienrückfragen: Christian Blaschke, Büro Landesrätin Maria Hutter, Tel.: +43 662 8042-4921, Mobil: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at.

Redaktion: Landes-Medienzentrum.

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