Sprungbrett für die berufliche Zukunft

Klambauer gratuliert zu fünf Jahren Pflichtschulabschluss am BFI Salzburg

Salzburger Landeskorrespondenz, 12.07.2018
 

(HP)  Es ist nie zu spät! Dieser Satz ist in Sachen Lernen heute wichtiger denn je. Durch eine fundierte Ausbildung steigen die Aussichten auf einen guten Job. 84 Personen haben nun ihre Chance genutzt und am BFI ihren Pflichtschulabschluss nachgeholt.

"Der Pflichtschulabschluss öffnet neue Türen in den Berufseinstieg und unterstützt die Absolventinnen und Absolventen auf dem Weg in ein selbstständiges Leben. Besonders die Vermittlung von Praktikumsplätzen und die erweiterte sozialpädagogische Betreuung während dem Lehrgang garantieren einen nachhaltigen Erfolg dieser Bildungsmaßnahme", gratulierte Landesrätin Andrea Klambauer gestern Abend bei der Übergabe der Zeugnisse.

Eintrittskarte zur Weiterbildung

Die Absolventinnen und Absolventen haben sich so ihre "Eintrittskarte" zu allen Aus- und Weiterbildungen abgeholt. Seit rund sechs Jahren besteht diese Möglichkeit, den Pflichtschulabschluss in kompakter, erwachsenengerechter und berufsorientierter Form am BFI Salzburg nachzuholen. Der Vorteil gegenüber dem externen Hauptschulabschluss: Es gibt nur sechs Prüfungsfächer, und die Ausbildung wird zu 100 Prozent von einer Länder-Bund-Initiative gefördert, ist also für alle Teilnehmenden kostenlos.

Der Lehrgang umfasst die Fächer Deutsch – Kommunikation und Gesellschaft, Englisch – Globalität und Transkulturalität, Mathematik, Berufsorientierung, Gesundheit und Soziales sowie Natur und Technik. Die Prüfungen können direkt am BFI Salzburg abgelegt werden. Zusätzlich gibt es eine umfassende sozialpädagogische Begleitung sowie Workshops für den sicheren Umgang mit Computer und Internet. Die Ausbildung kann in kompakter Form in zwei Semestern oder als Nachmittagslehrgang in drei Semestern abgeschlossen werden. 180712_20 (kg/grs)

Medienrückfragen: Marie Strasser, Büro Landesrätin Andrea Klambauer, Tel.: +43 662 8042-4912, E-Mail: marie.strasser@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum.

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