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Schüler wurden bei der JungenUNI im Oberpinzgau zu Studenten

Salzburger Landeskorrespondenz, 13.07.2018
 

(HP)  Warum träumen wir? Wie überzeuge ich meine Eltern? Wie kann ich fremde Sprachen verstehen? Und was haben Kinder vor über hundert Jahren gespielt? Diesen und vielen anderen Fragen gingen knapp 90 Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 18 Jahren bei der JungenUNI im BORG Mittersill auf den Grund. Veranstalter war das Österreichische Zentrum für Begabtenförderung und Begabungsforschung (ÖZBF). "Jedes Kind hat Talente und Begabungen, und genau diese gilt es aufzuspüren und zu fördern", so Bildungslandesrätin Maria Hutter.

Das Angebot war dabei vielfältig und reichte von Informatik, Physik, Rhetorik, Marketing, Psychologie, Schriftenkunde bis hin zu Spielforschung. Drei Tage lang gaben Wissenschafter der FH Salzburg, der Universität Salzburg, der Universität Mozarteum und der Universität Zürich Einblicke in ihre spannenden Forschungstätigkeiten.

Schallwellen und alte Sprachen

So erfuhren die jungen Forscherinnen und Forscher im Spiel-Kurs, welche alten Spiele fast schon in Vergessenheit geraten sind, und durften diese gleich selber ausprobieren. Rund um den Sieg im Zauberflöten-Spiel, das noch aus Mozarts Zeit stammt, ging es heiß her. Gleichzeitig lernten die Kinder, wie man als Wissenschafter vorgeht, wenn man möglichst viel über ein altes Spiel herausfinden möchte.

Im Physik-Kurs waren die Kids begeistert von den Experimenten rund um Vakuum, Luftdruck und Schallwellen und durften sogar selber mit Feuer hantieren. Im Sprachen-Kurs wurden fremde Schriften geübt und diskutiert, worin sich Sprachen unterscheiden und welche Wörter wiederum fast gleich sind.

Die Forscher von morgen

Laura Stockinger, Organisatorin der JungenUNI: "Bei der JungenUNI geht es nicht nur darum, mehr über ein Thema zu erfahren. Vielmehr soll den Jugendlichen gezeigt werden, wie vielfältig und abwechslungsreich Forschung sein kann, was Wissenschaft leisten kann, und sie soll bei dem einen oder anderen vielleicht auch den Wunsch wach werden lassen, selbst eine Karriere in der Forschung einzuschlagen." Die Kinder und Jugendlichen waren vom Programm jedenfalls begeistert und belohnten ihre Dozenten durch eifriges Klopfen auf den Tisch – ganz so, wie es sich auf einer Uni gehört.

Mehr Informationen unter: www.oezbf.at. HP_180713_30 (jus/grs)

Medienrückfragen: Christian Blaschke, Büro Landesrätin Maria Hutter, Tel.: +43 662 8042-4921, Mobil: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at.

Redaktion: Landes-Medienzentrum.

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