Bauarbeiten für neue Brücke bei der Monikapforte gestartet

Schnöll: Zufahrt auf den Mönchsberg bleibt möglich / Brücke ab Herbst befahrbar / Alte Wehrmauern als Herausforderung

Salzburger Landeskorrespondenz, 23.07.2018
 

(LK)  Heute, Montag, starteten die Bauarbeiten für die neue Brücke bei der Monikapforte auf dem Salzburger Mönchsberg im Stadtteil Mülln. Die geschickte Planung macht es möglich, dass die Zufahrt auf den Mönchsberg während der Arbeiten ohne wesentliche Verkehrsbehinderungen möglich bleibt. "Das ist wichtig, denn dadurch können die Betriebe wie beispielsweise das Museum der Moderne uneingeschränkt arbeiten, und die Menschen können den Mönchsberg weiterhin ungehindert als Ausflugsziel nutzen", berichtete Verkehrslandesrat Stefan Schnöll vom heutigen Lokalaugenschein.

 

 

Erleichtert zeigte sich auch Bürgermeister Harald Preuner, "dass das Provisorium sehr lange gehalten hat, aber dass es nun durch eine fixe, noch dazu architektonisch sehr schöne Errichtung ausgetauscht wird".

Neue Brücke bereits ab Herbst befahrbar

Das derzeitige Provisorium wurde um etwa drei Meter versetzt. Daneben wird nun die neue Brücke errichtet. "Im Laufe des Herbsts wird die neue Brücke schon befahrbar sein", informierte Werner David vom Referat Brückenbau des Landes.

Die derzeitige Behelfskonstruktion wird danach im November abgebaut. Anschließend wird als Ersatzleitung für den Naturschutz die bisherige Straßenführung, also die Durchfahrt durch die Monikapforte, auf einem zirka zweieinhalb Meter breiten gepflasterten Gehweg zurückgebaut. Die restlichen Flächen der ursprünglichen Straßenführung werden begrünt. Alle Arbeiten werden bis Frühjahr 2019 fertiggestellt.

Brücke darf die alten Wehrmauern nicht belasten

Die Errichtung erfolgt nach den Plänen des Siegerprojektes des Architekturbüros Halle 1 und des Ingenieurbüros Heinrich und Hudritsch. Das Werk überbrückt eine Distanz von etwa 12,5 Metern zwischen den historischen Wehrmauern mit einer Länge von zirka 16 Metern. Die Herausforderung dabei: Auf die alten Wehrmauern dürfen keinerlei Belastungen einwirken. Die Brücke wird in einem Abstand von rund zehn Zentimetern über den alten Mauern schweben und liegt in den Fels gebohrten Pfählen auf.

Schlanke Bauweise und hochwertige Materialen

Weiters zeichnet sich das Betontragwerk durch eine besonders schlanke Bauweise aus. "Die Geländer und Randbalken werden aus hochwertigen Materialen wie brüniertem Edelstahl hergestellt. Sämtliche Betonoberflächen werden durch Sandstrahlen nachbearbeitet. Die neue Brücke soll dadurch mit den Oberflächen des Bestandes harmonieren und sich dennoch als neues Bauwerk klar abgrenzen", informiert Projektleiter Josef Leitner.

Land und Stadt teilen sich die Kosten

Die Gesamtkosten für die Errichtung der Brücke betragen etwa 880.000 Euro und werden zwischen Land und Stadt Salzburg je zur Hälfte aufgeteilt. Zusätzlich beteiligt sich die Stadt mit Sanierungsarbeiten im Projektbereich im Ausmaß von rund 135.000 Euro. Die Bauarbeiten werden durch die Swietelsky Bau GmbH Salzburg durchgeführt. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Landes. LK­_180723_51 (grs/fw)

Medienrückfragen: Christoph Bayrhammer, Büro Landesrat Stefan Schnöll, Tel.: +43 662 8042-3341, Mobil: +43 664 6190071, E-Mail: christoph.bayrhammer@salzburg.gv.at.

Redaktion: Landes-Medienzentrum.

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