Dem Ausweichverkehr wird der Kampf angesagt

Schnöll: Verkehrsbelastung, verursacht durch Durchreisende, soll mit gezielten Maßnahmen minimiert werden

Salzburger Landeskorrespondenz, 28.07.2018
 

(LK)  Um den deutschen Grenzkontrollen auf der Autobahn auszuweichen, fahren derzeit immer mehr Durchreisende durch grenznahe Gemeinden wie etwa Grödig oder Wals und belasten dadurch die Anrainer schwer. "Mit gezielten Maßnahmen in den betroffenen Gemeinden wollen wir hier dem Ausweichverkehr den Kampf ansagen. Die Verkehrsbelastung muss dringend minimiert werden", ist Verkehrslandesrat Stefan Schnöll überzeugt, der sich heute selbst ein Bild vor Ort von der Situation bei der Haberlanderbrücke in Grödig gemacht hat.

"Ganz klares Ziel ist es", so Landesrat Schnöll, "den Ausweichverkehr, der etwa durch Blockabfertigungen entlang der Tauern-Autobahn oder jetzt aktuell durch die deutschen Grenzkontrollen entsteht, zu minimieren. Dazu haben wir verschiedene Maßnahmen geplant. Reicht der Stau etwa zu weit über die Autobahnen hinaus - in Grödig wäre hier der neuralgische Punkt etwa die Haberlanderbrücke - dann tritt die Verordnung der Durchfahrtssperre in Kraft", so Schnöll. Immer ausgenommen von den Durchfahrtsverboten sind Radfahrer sowie Ziel- und Quellverkehr in den einzelnen Gemeinden.

Verordnungen rasch umsetzbar und "stauwirksam"

Und die Verordnung tritt immer dann in Kraft, wenn der verursachte Rückstau über die Abzweigungen der Autobahnen hinausreicht. Die Verordnungen werden jedoch – so ist es auch Wunsch der Bürgermeister - derart adaptiert, sodass sie möglichst rasch und bestmöglich den Ausweichverkehr verhindern können.

Auch an Navi-Lösungen wird gearbeitet

"Ein weiteres Thema sind dabei die Navis, auch hier sollen Lösungen geschaffen werden, die dazu führen, dass die durchreisenden Autofahrer nicht mehr die Ausweichrouten durch unsere Gemeinden benutzen", so der Verkehrslandesrat. 180728_10 (ram)

Medienrückfragen: Christoph Bayrhammer, Büro Landesrat Stefan Schnöll, Tel.: +43 662 8042-3341, Mobil: +43 664 6190071, E-Mail: christoph.bayrhammer@salzburg.gv.at.

Redaktion: Landes-Medienzentrum.

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