Kühle Oasen in der Hitze: Salzburgs Klammen und Wasserfälle

Hutter: Naturdenkmäler und eine geologische Zeitreise für die ganze Familie

Salzburger Landeskorrespondenz, 07.08.2018
 

(LK) Salzburg steuert in der aktuellen Hitzewelle am Donnerstag auf 38 Grad zu. Da sind die kühlen Juwele, sprich die Klammen und Wasserfälle, im Land eine willkommene Abkühlung. Die Top-Ausflugsziele auf einen Blick.

„Viele unserer Klammen sind zurecht Naturdenkmäler. Eindrucksvoll bekommt man hier einen Einblick in die geologische Geschichte, mit welcher Kraft das Wasser sich durch den Berg gearbeitet hat. Wie ein Fenster in eine andere Welt“, betont die für den Naturschutz zuständige Landesrätin Maria Hutter. Zusätzlich ist sie für den Nationalpark Hohe Tauern zuständig, wo sich auch einige der spektakulären und kühlen Naturschauspiele befinden.

Die schönsten und spektakulärsten Plätze zum Abkühlen

Die Vielfalt der Klammen und Wasserfälle in Salzburg ist atemberaubend. Hier einige Beispiele im Überblick, darunter ein paar richtige Geheimtipps:

  • Das Naturdenkmal Lammerklamm in der Gemeinde Scheffau. Sie ist gut erschlossen und in einer einstündigen Wanderung für die ganze Familie erkundbar. Wem das nicht reicht, der kann sich bachabwärts in der Lammer selbst abkühlen.
  • Die Sigmund-Thun-Klamm in Kaprun. „Ein Eindruck, wie der Nationalpark Hohe Tauern entstanden ist“, weiß Landesrätin Hutter. Gesteinsformationen sind entlang von Holzwegen erkundbar, ein Blick in Salzburgs Geschichte.
  • Das Naturdenkmal Seisenbergklamm in Weißbach bei Lofer. Hier gibt es auch Führungen für Kinder und Erwachsene, auf interessante Art und Weise wird die Faszination „Klamm“ vermittelt.
  • Die Innersbachklamm in Unken. Nur wenige Gehminuten vom Ortszentrum entfernt gibt es einen Rundweg, der durch die Schlucht und den Wald führt.
  • Keine Klamm, aber kühlen Badespaß verspricht die Plötz in der Gemeinde Ebenau. Das schluchtartige Tal wird gesäumt von fünf alten Mühlen und einem Wasserfall, der kaskadenartig in die Tiefe führt. Ganz besonders: Die „Strudellöcher“, also Wannen, die das nasse Element geformt haben und schon seit vielen Generationen zum Baden genutzt werden.
  • Die Glasenbachklamm in Elsbethen hat nicht nur zahlreiche Tümpel zum Abkühlen, sondern auch einen geologischen Schauweg.
  • Das Felsenbad in Faistenau, Plantschen mitten in der Natur mit Liegeflächen am Fels.
  • Im Wiestal findet sich die s-förmige Wiesbach- und Almbachklamm mit fast senkrechten Dolomitenwänden. Zwischen Strubklammsee und Wiestal-Stausee in Ebenau finden Canyoning-Fans ihr Paradies.
  • Zum Wandern und Wasser genießen lädt die Kitzlochklamm in Taxenbach ein. Zu wild zum Baden, aber alleine die Gischt ist bei über 30 Grad eine Wohltat.
  • Die Vorderkaserklamm in Lofer mit vielen Holzstegen und den „Badeseen“.
  • Die Salzachöfen in Golling, wo man mit einem Flying Fox direkt in die Schlucht „eintauchen“ kann.
  • Nicht zu vergessen die Krimmler Wasserfälle, das international bekannte Naturschauspiel mitten im Nationalpark Hohe Tauern. LK_180807_70 (mel/grs)

Medienrückfragen: Christian Blaschke, Büro Landesrätin Maria Hutter, Tel.: +43 662 8042-4921, Mobil: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum

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