Gemeinden vor Ausweichverkehr schützen

Schnöll: Bei Verordnungen wird jetzt nachjustiert

Salzburger Landeskorrespondenz, 07.08.2018
 

(LK) Viele Urlaubsreisende versuchen nach wie vor der Stausituation auf Salzburgs Autobahnen mittels Navi zu entfliehen. Die Konsequenzen tragen Salzburgs Gemeinden. Bei einer Besprechung mit den zuständigen Behörden, Gemeinden und der Polizei wurde deshalb eine Adaptierung der vorhandenen Verordnungen von straßenpolizeilichen Maßnahmen im Gemeindegebiet von Grödig und Wals-Siezenheim betreffend "Stauumfahrer" vereinbart, die die BH Salzburg-Umgebung nun vorbereiten wird.

"Unser Ziel ist, unsere Gemeinden bestmöglich vorm Ausweichverkehr zu schützen. Die bestehenden Verordnungen setzen zu spät ein. Wir werden deshalb jetzt nachbessern und den Ort des Inkrafttretens weiter nach vorne verlagern. Die Verordnung wird künftig nicht erst in Kraft gesetzt, wenn der Stau auf der A10 über die Abzweigung zur A1 – Westautobahn (Rampe 4) hinausreicht, sondern bereits bei Rückstau bis im Bereich der Haberlanderbrücke", so Verkehrslandesrat Stefan Schnöll.

Weitere Einschränkungen für Glanegger Landesstraße

"Neben den bestehenden Regelungen wird die BH Salzburg-Umgebung zusätzlich eine Maßnahme verhängen, die auch Wohnmobilen die Fahrt von Fürstenbrunn nach Großgmain auf der Glanegger Landesstraße verbietet. Das dürfte die Situation vor Ort zusätzlich entschärfen", so Schnöll abschließend. LK_180807_30 (rb/jus)

Medienrückfragen: Christoph Bayrhammer, Büro Landesrat Stefan Schnöll, Tel.: +43 662 8042-3341, Mobil: +43 664 6190071, E-Mail: christoph.bayrhammer@salzburg.gv.at.

Redaktion: Landes-Medienzentrum.