Verschärfte Verordnungen gegen Stau-Umfahrer zeigen Wirkung

Schnöll: Können Ausweichverkehr durch unsere Gemeinden effektiver verhindern und werden weiterhin nicht locker lassen

Salzburger Landeskorrespondenz, 12.08.2018
 

(HP) Aufgrund der deutschen Grenzkontrollen auf der A1, sprich am Walserberg, kommt es Richtung München weiterhin zu größeren Rückstaus. Viele Urlaubsreisende versuchen nach wie vor dem Stau auf Salzburgs Autobahnen mittels Navi zu entfliehen. Die Konsequenzen tragen Salzburgs Gemeinden. "Die aus diesem Grund verschärfte Verordnung gegen Stauumfahrer wirkt. Die Durchfahrtsperren treten wesentlich früher in Kraft", betont Verkehrslandesrat Stefan Schnöll.

"Durch das frühere Auslösen der Verordnung bei Rückstau können wir unsere Gemeinden effektiver vor den Stauumfahrern schützen", so Schnöll weiter. Die Polizei kontrolliert dadurch viel öfter die Ortseinfahrten. Außerdem werden die Durchfahrtsverbote in die neueren Navis automatisch eingespeist, weshalb manche dann gar nicht ausweichen. "Wir werden jedenfalls nicht locker lassen und alles dafür tun, unsere Salzburgerinnen und Salzburger vor den Auswirkungen der Kontrollen und des Urlauberreiseverkehrs zu schützen. Wir wollen den Anrainern wieder mehr Lebensqualität zurückgeben", kündigt der Verkehrsreferent an.

Sperren werden effektiv kontrolliert

Die Verordnung wird seit gestern nicht erst in Kraft gesetzt, wenn der Stau auf der A10 über die Abzweigung zur A1 – Westautobahn (Rampe 4) hinausreicht, sondern bereits bei Rückstau bis im Bereich der Haberlanderbrücke. Dadurch würden die Sperren viel öfter in Kraft treten, sagt Schnöll: "Allein am Samstag wurden die Sperren in Wals und Grödig drei Mal aufgestellt und durch die Polizei effektiv kontrolliert. Das entlastet unsere Orte. Denn die Anrainer können ja nichts für die Grenzkontrollen der Deutschen."

Die Sperren für den Ausweichverkehr in Grödig und Wals wurden gestern zu folgenden Zeiten veranlasst:

•        12.25 bis 13.50 Uhr

•        14.50 bis 17.40 Uhr

•        18.50 bis 19.45 Uhr

Zusätzlich erfolgte laufend Rücksprache mit der deutschen Polizei, um auf unsere Stausituation hinzuweisen und um eine beschleunigte Grenzabfertigung zu ersuchen.

"Werden nicht locker lassen"

"Solange die Grenzkontrollen stattfinden, werden wir darauf pochen, dass sie so effektiv wie möglich durchgeführt werden. Wir werden nicht locker lassen und stets den Kontakt zu den deutschen Kollegen suchen", so Schnöll abschließend. (rb/sm)

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Redaktion: Landes-Medienzentrum