Nichts für einsame Computer-Nerds

Klambauer: IT-Sommeruniversität „ditact“ für Frauen gestartet / 200 Teilnehmerinnen in 60 Kursen bis 1. September

Salzburger Landeskorrespondenz, 20.08.2018
 

(LK)  Eine IT-Ausbildung an der Universität oder Fachhochschule ist noch immer Männersache. Um den Frauenanteil zu steigern, wurde die IT-Sommeruniversität „ditact“ ins Leben gerufen. „Sie ermöglicht Frauen ein Kennenlernen der Welt der IT, und es werden damit Hemmschwellen abgebaut“, so Landesrätin Andrea Klambauer. Rund 200 Frauen werden auch heuer wieder teilnehmen. Die Auswahl dabei ist groß: rund 60 Kurse, in den Morgenstunden Yoga und Zeit zum Netzwerken.

Mit der „ditact“ wird Frauen vermittelt, dass es im IT-Bereich sehr interessante Tätigkeiten mit besten Job-Aussichten gibt und Frauen diese Branche auch bereichern. „Frauen merken hier, dass sie nicht bereits im Vorfeld Programmierkenntnisse brauchen, um Informatik studieren zu können und dass sie nicht als sozial einsame Computer-Nerds arbeiten, sondern einen kommunikativen Beruf ausüben, in dem viel Teamarbeit gefragt ist“, so Klambauer.

Mehr Frauen heißt ausgewogenere Technologie

Die „ditact“ findet von heute bis 1. September am Unipark der Universität Salzburg und Fachhochschule Salzburg statt. Seit 2004 wird die „ditact“ vom ICT&S Center der Universität Salzburg jährlich im Sommer durchgeführt. „Wir sind davon überzeugt, dass ein entsprechender Frauenanteil in der Gestaltung auch eine bessere und ausgewogenere Technologie bedeuten würde“, so Klambauer. Zudem seien die Top-Etagen der Wissenschaft und Forschung noch immer zum Großteil männlich besetzt. Frauen sollten jedoch auch in diesen Bereichen ihr Know-how einsetzen können. „Geschlechtergerechtigkeit ist auch im Wissenschaftsbetrieb unser erklärtes Ziel“, so die Landesrätin.

Weitere Informationen gibt es auf der ditact-Webseite. LK_180820_10 (ram/grs)

Medienrückfragen: Melanie Reinhardt, Büro Landesrätin Andrea Klambauer, Tel.: +43 662 8042-4910, Mobil: +43 664 5405895, E-Mail: melanie.reinhardt@salzburg.gv.at.

Redaktion: Landes-Medienzentrum.