Kultur(en) des Friedens in Theorie und Praxis

Tagung im Oktober in St. Virgil / Projekt im Stille-Nacht-Jubiläumsjahr

Salzburger Landeskorrespondenz, 21.08.2018
 

(LK)  Welche Impulse und Initiativen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen sind notwendig, um einen langfristigen sozialen und politischen Frieden zu ermöglichen? Diese aktuelle Frage steht im Mittelpunkt einer Tagung im heurigen Stille-Nacht-Jubiläumsjahr.

Das Friedensbüro Salzburg, St. Virgil, der Arbeitskreis Friedenspädagogik und Konfliktforschung und die Stille Nacht 2018 GmbH laden vom 15. bis 17. Oktober zu dieser dreitägigen interdisziplinären Veranstaltung Mitte Oktober im Bildungshaus St. Virgil ein.

Zeigemäße Auseinandersetzung

Bei der Tagung werden verschiedene Ansätze für „Kultur(en) des Friedens“ thematisiert. Diskussionsrunden bieten Gelegenheit zum Austausch und in Workshops werden konkrete Beispiele aus der Praxis vorgestellt. Die Tagung ist eines von drei Projekten, die sich dem Themenkreis Völkerverständigung und Menschenrechte widmen. „Es geht uns im Jubiläumsjahr um eine zeitgemäße und umfassende Auseinandersetzung mit 'Stille Nacht! Heilige Nacht!' und vor allem um das zentrale Leitthema der universellen Friedensbotschaft. Daher wurde vom Kuratorium auch die Unterstützung für diese internationale Tagung beschlossen“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Das Detailprogramm gibt es unter www.friedensbuero.at.

Landesweite Projekte

Seit einigen Wochen bietet die kostenlose App "Wege zur Stillen Nacht" eine umfassende Sammlung an Geschichten rund um das Lied, seine Entstehung vor genau 200 Jahren, die Verbreitung und Bedeutung. Landesweit werden außerdem 32 Projekte, die sich innovativ und kreativ mit dem Thema auseinandersetzen, gefördert. Ende September wird die Landesauausstellung an insgesamt neun Standorten eröffnet. Und Ende November hat dann die Landestheater-Produktion "Meine Stille Nacht" in der Felsenreitschule Premiere. LK_180821_20 (kg/mel)

Medienrückfragen: Christian Pucher, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 662 8042-2325, Mobil: +43 664 88719098, E-Mail: christian.pucher@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum