Neues Laborgebäude im Uniklinikum in Betrieb

Vier Institute und dezentrale Einheiten zusammengeführt / Strategische und wirtschaftliche Vorteile

Salzburger Landeskorrespondenz, 29.08.2018
 

(HP) Nach nur drei Jahren Bauzeit sind Teile des neuen Institutsgebäudes im Uniklinikum Salzburg-LKH in Betrieb gegangen. Hier sind die Medizinisch-Chemische Labordiagnostik, die Medizinische Mikrobiologie, die Transfusionsmedizin, die Pathologie und der Blutspendedienst des Roten Kreuzes untergebracht. Die Errichtungskosten betrugen 42,3 Millionen Euro.

„Durch die Zusammenführung von vier Instituten sowie dezentraler Laboreinheiten ergeben sich funktionale, strategische und wirtschaftliche Vorteile“, sind sich Gesundheits- und Spitalsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl und SALK Geschäftsführer Paul Sungler einig. Zudem können frei werdende Gebäude neu genutzt werden.

     Reibungslose Übersiedlung

Dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit der beteiligten SALK-Mitarbeitenden und zahlreicher externer Stellen wurde die Übersiedlung bisher erfolgreich gemeistert. Mehr als 600 Medizin- bzw. Labortechnikgeräte waren zu transportieren. Notwendige Analysen sowie die Krankenversorgung konnte praktisch nahtlos und verzögerungsfrei weitergeführt werden.

     Modernes Raumkonzept und effizientere Abläufe

Mit dem Institutsgebäude wurde auch eine gemeinsame molekulare Diagnostikeinheit (Analysen auf DNA-Ebene) nach einem modernen Raumkonzept geschaffen. So können nun die Arbeitsabläufe effizienter bewerkstelligt werden. Das Universitätsinstitut für Transfusionsmedizin führt derzeit gemäß den Vorgaben zur Herstellung von Blutprodukten ein aufwändiges Qualifizierungsprozedere der Laborgeräte sowie der zugehörigen Infrastruktur durch und wird seine neuen Räume im 4. Quartal 2018 beziehen. LK_180829_22 (rb/kg)

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