Die kleine Julia servierte das Hai-Menü

Kindertraum ging im Salzburger Haus der Natur in Erfüllung / Exklusiver Blick hinter die Kulissen der großen Aquarien

Salzburger Landeskorrespondenz, 13.09.2018
 

(LK) Einmal einen echten Hai füttern. Dieser Kindertraum ging bei der gleichnamigen Aktion vom Land Salzburg im Haus der Natur in Erfüllung. Julia (9) aus Bad Vigaun war hautnah dabei als der Schwarzspitzenriffhai sein exklusives Menü bekam, der Oktopus seine Mahlzeit aus dem Schraubglas holte und durfte sogar das Kinderzimmer von „Nemo“ besuchen. Zusammen mit Bruder Fabian (5) und Mama Monika verbrachte sie einen abenteuerlichen Tag hinter den Kulissen des Aquariums.

„Jetzt hat er mich erwischt!“ Der Schützenfisch zielt gut, als er Julia direkt ins Gesicht trifft. Eine kleine Ladung Wasser, die das Mädchen locker wegsteckt. Schließlich hat sie nur ein paar Minuten zuvor einen echten Hai gefüttert, oder besser gesagt, durfte dabei zusehen. „Er bekommt seine Kalmare mit einem Greifarm gereicht, kann aber so heftig daran zerren, dass es gefährlich werden könnte“, erklärt Aquarium-Betriebsleiter Reinhard Pichler. Trotzdem darf die kleine Gewinnerin von „Das Land Salzburg erfüllt Kinderträume“ ganz aus der Nähe alles miterleben, wie die mit Vitaminen und einer Jod-Tablette gefüllten Kalmar-Stücke, Meeresche und Scholle im Maul des schnellen Jägers verschwinden, ein wirklich „bissiges“ Menü.

Geschickter Oktopus und hungrige Piranhas

Biologin Anke Oertel, sie ist die wissenschaftliche Leiterin des Aquariums, hat dann noch etwas ganz Besonderes für Julia und ihren Bruder Fabian. „Das ist eine Krabbe, die wir in ein Schraubglas geben. Unser Oktopus spielte eben gerne und kommt so zu seinem Mittagessen“, erklärt Oertel. Während sich die Besucher des Hauses der Natur unten an den Scheiben die Nase platt drücken, steht Julia in der ersten Reihe – oberhalb des Aquariums, von wo sie alles genau beobachten kann. Auch als Reinhard Pichler das Rinderherz für die Piranhas vorbereitet. „Ich hänge dir das Stück an ein Stahlseil, weil alles andere würden die Fische durchbeißen. Dann darfst du es ins Wasser geben“, macht der Experte Julia zur mutigen Helferin. Mutig, weil wer kann schon von sich behaupten, Piranhas gefüttert zu haben?

Kinderzimmer hinter den Kulissen

Vorne im Haus der Natur zeigen die Aquarien den bunten Lebensraum der Fische, hinter den Türen verbirgt sich aber eine fast noch geheimnisvollere Welt. „Hier wird das ganze Wasser aufbereitet, gefiltert, kontrolliert. Ein ausgeklügeltes System und sehr viel Technik stecken dahinter. Auch das Futter richten wir selber her, darum fischelt es ein wenig“, lacht Betriebsleiter Pichler. Und vor allem: Hier befindet sich die Kinderstube der Anemonenfische, also viele „Nemos“ im Kleinformat, die Julia und Fabian sofort in ihren Bann ziehen. Auch ein Babyrochen darf hier auf den Wechsel ins große Aquarium warten und die Krebse warten schon im Aufzuchtbecken.

„Mir hat einfach alles gefallen!“

Die Bilanz von Julia fällt jedenfalls begeistert aus. „Mir hat hier einfach alles gefallen. Der Hai war cool, aber auch die anderen Fische und Tiere sind so spannend.“ Ein weiterer Kindertraum wurde erfüllt, lauter glückliche Gesichter im Haus der Natur! REP_180913_70 (mel/kg)

Einige Kinderträume, die bereits erfüllt wurden:

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