Neue Radiologie der Universitätsklinik im Zeitplan

Stöckl: Das Land Salzburg investiert 6,8 Millionen Euro

Salzburger Landeskorrespondenz, 07.09.2018
 

(HP) „Ranuk“. So wird die Universitätsklinik für Radiotherapie und Radioonkologie sowie Nuklearmedizin und Endokrinologie kurz genannt. Neben der Chirurgie West wächst die neue, moderne Abteilung bereits in den Himmel. Gesundheitsreferent und Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl betonte bei einem Baustellenbesuch: „Die Modernisierung der Krankenhäuser ist ein wichtiges und zentrales Anliegen des Landes Salzburg.“

Dabei haben ihn in diesem Fall Patientinnen und Patienten sowie die Verantwortlichen der Salzburger Landeskliniken (SALK) immer wieder auf die nicht mehr zeitgemäße Situation auf der Bettenstation der Radiotherapie sowie der Nuklearmedizin und Endokrinologie aufmerksam gemacht. „Ich habe mich daher bemüht, und es ist auch gelungen, die erforderlichen Mittel frei zu machen. 6,8 Millionen Euro werden in eine moderne Struktur, von der alle profitieren, investiert“, so Stöckl, als er sich vom Baufortschritt der neuen Abteilung überzeugte.

Akuter Platzmangel wird beseitigt

SALK-Geschäftsführer Paul Sungler kennt die derzeitige Situation: „Auf 450 Quadratmeter sind derzeit die Betten für beide Fächer, also Radiologie und Nuklearmedizin, untergebracht. Durch die zunehmende Intensivierung von Tumortherapien – zum Beispiel in Form simultaner Chemo-Radiotherapien oder zweimal täglicher Bestrahlungen – haben zweifelsohne die Therapieerfolge zugenommen.“

Mehr Tumorpatienten stationär behandelt

Der ärztliche Direktor des Uniklinikums Salzburg, Jürgen Koehler, fügt hinzu: „Dieser medizinische Fortschritt bedeutet aber auch einen höheren Betreuungsaufwand während der Behandlung. Zudem muss rund ein Viertel aller Patientinnen und Patienten der Radioonkologie – aufgrund der Zunahme und der Intensivierung der Tumortherapien – auch stationär behandelt werden. Bisher haben wir noch sehr beengte Fünf-Bett-Patientenzimmer, die von den Nasszellen nur mittels Vorhang getrennt sind. Für eine zeitgemäße Patientenversorgung werden nach unseren Flächenberechnungen rund 700 Quadratmeter benötigt. Durch den Neubau wird die Verkleinerung der Bettenzahl pro Krankenzimmer bei gleichzeitiger Vergrößerung des Flächenangebots für pflegerische Maßnahmen zweifelsohne zu einer deutlichen qualitativen wie quantitativen Verbesserung führen.“ LK_180907_70 (mel/grs)

Daten und Fakten zur neuen „Ranuk“

  • Derzeitige Fläche: 454 Quadratmeter, dann 700 Quadratmeter
  • Errichtungskosten; 6,8 Millionen Euro
  • Derzeit gemeinsame Station mit 27 Betten
  • Baubeginn war im ersten Quartal 2018, die Inbetriebnahme der Stationen ist im Mai 2019 geplant
  • Die Fertigstellung neue Station plus Umbau ist mit Herbst 2019 geplant

Medienrückfragen: Harald Haidenberger, Büro LH-Stv. Christian Stöckl, Tel.: +43 662 8042-3311, Mobil: +43 664 8921060, E-Mail: harald.haidenberger@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum