Countdown für den EU-Gipfel

Letzte Vorbereitungen laufen auf Hochtouren / elfjähriges Ausnahmetalent und Österreichs Spitzenkoch bereit für den Empfang Europas

Salzburger Landeskorrespondenz, 18.09.2018
 

(LK) Eine leichte Anspannung liegt in der Luft, denn der Countdown für den morgigen EU-Gipfel läuft. Die Felsenreitschule und das Mozarteum erhalten noch den letzten Schliff, in der Küche von Spitzenkoch Andreas Döllerer herrscht Hochbetrieb, und der elfjährige Pianist Elias Keller ist schon voller Vorfreude, morgen vor den 28 Regierungs- und Staatschefs der EU Mozart-Werke zum Besten geben zu dürfen. „Der EU-Gipfel ist eine große logistische Herausforderung, aber es ist alles gut organisiert und wird von einer hohen Motivation aller Mitwirkenden getragen“, freut sich Landeshauptmann Wilfried Haslauer.
 

 

In der Felsenreitschule wird gerade noch alles auf Hochglanz poliert, hunderte Stühle zurechtgestellt, Kabel verlegt, der Blumenschmuck arrangiert, und im Mozarteum, wo die europäischen Staats- und Regierungschefs am Donnerstag konferieren werden, laufen ebenfalls die letzten Vorbereitungen für dieses politische und mediale Großereignis.

Spitzenkoch bekocht Staats- und Regierungschefs

„Die Gerichte fürs Mittagessen werden in einer Cateringküche höchst konzentriert und organisiert zubereitet. Die verwendeten Produkte stammen aus der Region, sind bio und saisonal. Der Hauptgang wird modern: Short Rib vom Rind, Ochsenherzparadeiser, Kukuruz und Bergwacholder, und als Nachtisch servieren wir ein klassisches österreichisches Gericht, einen karamellisierten Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster“, verrät der Salzburger Spitzenkoch Andreas Döllerer.

Kärntens kleiner Mozart am Klavier

Bei dem EU-Arbeitstreffen werden neben kulinarischen Highlights auch kulturelle Akzente gesetzt. So wird etwa der elfjährige Elias Keller aus Weißenstein (Kärnten), jüngster Student an der Universität Mozarteum, Mozarts erste Klavierkomposition (Menuett und Trio KV 1) zum Besten geben. „Mir ist es eine große Ehre, dort im Festspielhaus vor all den vielen Gästen spielen zu dürfen“, so Elias Keller. Auf die Frage, in welchem EU-Land er am liebsten ein Konzert geben würde, kam von ihm spontan die Antwort Deutschland und Frankreich. „Mein Traum ist es, in den größten Musiksälen der Welt zu spielen“, so das Ausnahmetalent.

Mehr als 1.000 Medienvertreter aus der ganzen Welt

Insgesamt werden zu diesem informellen EU-Treffen 28 Staats- und Regierungschefs, 31 Delegationen mit rund 250 Delegierten und mehr als 1.000 Medienvertreter aus der ganzen Welt in Salzburg erwartet. „Für Österreich ist das das größte diplomatische Treffen seit dem Wiener Kongress und für Salzburg eine große Ehre, dass es hier stattfindet“, so der Landeshauptmann.

Ein Video über die letzten großen Vorbereitungen folgt. 180918_10 (ram/grs)

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