Nichts über uns ohne uns

Schellhorn: Befragung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention gestartet

Salzburger Landeskorrespondenz, 25.09.2018
 

(LK)  Wie steht es um gleichberechtigte Teilhabe und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen und Inklusion im Bundesland Salzburg? Wie wird die UN-Behindertenrechtskonvention umgesetzt? Wo liegen die Herausforderungen, und welche Schritte müssen gesetzt werden, um die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen zu verbessern? „All diese Fragen können ab sofort beantwortet werden und werden in den Landesaktionsplan eingearbeitet“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn.

Das Land Salzburg hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen, Organisationen, Interessenvertretungen, Entscheidungsträgerinnen und -trägern aus Wirtschaft, Bildung und Politik, einen Fahrplan zur Inklusion und zur gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu erstellen. „Nichts über uns ohne uns", lautet dabei nicht nur einer der Grundsätze der UN-Behindertenrechtskonvention, „sondern auch das Motto des Fahrplans des Landes“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn. Das bedeutet, dass Menschen mit Behinderungen in die Umsetzung der UN-Konvention aktiv einbezogen werden, um diese selber mitzugestalten.

Fragebogen in leichterer Sprache

Dazu steht auf der Webseite des Landes ein Fragebogen in leichterer Sprache zur Verfügung. „Bei diesem Fragebogen geht es darum, betroffene Personen zu ihrer Lebenssituation zu befragen und Ideen und Vorschläge für eine Umsetzung von gleichberechtigter Teilhabe und Inklusion im Land Salzburg einzuholen“, betont Andreas Eichhorn, Leiter der Sozialabteilung.

Fragebogen online abrufbar

Aber auch Vereine, Organisationen, Interessenvertretungen, Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Bildung und Familie sind aufgerufen, mitzumachen und den Fragebogen unter www.salzburg.gv.at/befragung auszufüllen.

Befragung läuft bis 20. Oktober

Die Befragung läuft bis 20. Oktober. Der ausgefüllte Fragebogen kann bis dahin per E-Mail an beatrice.stadel@salzburg.gv.at oder per Post an folgende Adresse geschickt werden: Beatrice Stadel, Land Salzburg, Abteilung Soziales, Referat 3/05 Behinderung und Inklusion, Fanny-von-Lehnert-Straße 1, 5020 Salzburg. LK_180924_11 (ram/jus)

Medienrückfragen: Johanna Jenner, Büro LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, Mobil: +43 664 8565718, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at.

Redaktion: Landes-Medienzentrum.