Erste E-Lkw rollen in Salzburg

Firmen Quehenberger und Stiegl reduzieren CO2-Ausstoß und Lärm

Salzburger Landeskorrespondenz, 28.09.2018
 

(HP)  Erst vor zwei Wochen wurden die E-Lkw von Quehenberger und Stiegl im MAN-Werk in Steyr abgeholt. Jetzt sind die emissionsfreien Fahrzeuge bereits auf Salzburgs Straßen im Einsatz. „Wir bekennen uns im Land Salzburg zu Ausbau und Förderung von E-Mobilität sowie zur Unterstützung von betrieblichem Mobilitätsmanagement“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer bei der heutigen Präsentation in Salzburg.

Eingesetzt werden die 26-Tonner für die Shop-Belieferung. Sie sind mit einem 264-kW-Elektromotor ausgestattet, das entspricht 320 PS. Bei Stiegl ergänzt der neue E-Lkw im Stadtgebiet die bestehende Flotte und die zwei Pferdefuhrwerke, die rund um die Brauerei im Einsatz sind. „Die erste Fahrt führte – ganz klassisch – zum Rupertikirtag“, erzählt Stiegl-Geschäftsführer Thomas Gerbl. Mit zwölf Batterien und einer maximalen Reichweite von 180 Kilometern ist das Fahrzeug prädestiniert für den Stadtverkehr: keine Emissionen und vor allem kein Lärm. „Im Durchschnitt gehen wir von einer Einsparung von rund 16.000 Kilogramm CO2 pro Jahr durch den Einsatz eines E-Lkw aus“, so Gerbl.

Weniger Umweltbelastung, weniger fossile Treibstoffe

Haslauer weiter: „Die Verringerung der Klima- und Umweltbelastungen durch den Verkehr und die Senkung der Abhängigkeit von fossilen Treibstoffen sind zentrale Herausforderungen, die konsequent verfolgt werden müssen. E-Mobilität aus erneuerbarer Energie spielt dabei eine wesentliche Rolle.“

Landesmobilitätskonzept wird konsequent umgesetzt

Salzburg setzt sein Landesmobilitätskonzept "salzburg.mobil 2025" um. Dieses enthält Maßnahmen für alle Verkehrsarten. Im Mittelpunkt steht die Vermeidung unnötiger Wege durch verbesserte Rahmenbedingungen wie die Abstimmung von Raum- und Verkehrsplanung, den breiten Einsatz neuer Techniken und Kommunikationsformen für Verkehrsinformationen sowie durch Bildung eines Mobilitätsbewusstseins in der Bevölkerung. Ziel ist auch die Verlagerung des Verkehrs weg vom motorisierten Individualverkehr hin zum öffentlichen Verkehr und zum Rad- und Fußverkehr. „Das Engagement und die Weitsicht zum Einsatz von E-Mobilität, wie es Stiegl und Quehenberger vormachen, sind sehr zu begrüßen“, so der Landeshauptmann. LK_180928_53 (grs/rb)

Medienrückfragen: Christian Pucher, Büro Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Tel.: +43 662 8042-2325, Mobil: +43 664 88719098, E-Mail: christian.pucher@salzburg.gv.at.

Redaktion: Landes-Medienzentrum.