Goldegger Bildungswoche zur digitalen Welt

Pongauer Gemeinde setzt auf „analoge“ soziale Beziehungen und Medienkompetenz

Salzburger Landeskorrespondenz, 30.09.2018
 

(LK)  84 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher nutzen laut Statistik Austria das Internet, 70 Prozent gehen mit dem Smartphone online. Mit der fortschreitenden Digitalisierung der Gesellschaft setzt sich heuer die 22. Goldegger Bildungswoche auseinander. Diese steht ab heute, Sonntag, unter dem Motto „Unsere digitale Welt – Wohin führt die Reise?“.

„Jede technische Entwicklung bringt eine Vielzahl an Chancen und Möglichkeiten. Genauso entstehen dadurch aber auch neue Herausforderungen, mit denen jeder Mensch individuell anders umgeht. Die Bildungswoche widmet sich dem Thema Digitalisierung und wie sie unsere Gesellschaft verändert“, betonte dazu Landesrätin Andrea Klambauer, die Präsidentin des Salzburger Bildungswerkes.

Sorgen ernst nehmen

„Sorgen werden ernst genommen und Lösungswege erarbeitet, sei es der Anstieg der Kommunikationsgeschwindigkeit oder Themen wie Überwachung und gläserner Mensch“, so Klambauer weiter. „Chancen werden aufgezeigt und die persönliche Entwicklung angeregt. Es geht aber auch darum, zu formulieren, welche Anforderungen wir an neue Technologien stellen. Denn eines ist klar: Technische Entwicklung soll immer den Menschen dienen und an unseren menschlichen Bedürfnissen ausgerichtet werden. Vielfach kann das auch heißen, dass man bewusst auf gewisse technische Möglichkeiten verzichtet und damit sein Leben entschleunigt. Die Bildungswoche bietet eine Vielzahl an Anregungen, mit der Digitalisierung unserer Welt umzugehen.“

Bildungswerk Goldegg eines der ersten

Das Bildungswerk Goldegg wurde als eines der ersten 1961 gegründet und gestaltet seither Bildungswochen zu unterschiedlichen Themen, aber immer mit der Intention, das Zusammenleben in der Gemeinde zu stärken und Bildung mit möglichst vielen Sinnen erfahrbar zu machen. Die diesjährige Bildungswoche will den Goldeggern Einblick in die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung geben, Medienkompetenz schaffen und zugleich Anregung sein, sich am Dorfleben ganz analog zu beteiligen und dadurch die sozialen Beziehungen untereinander zu stärken. LK_180930_40 (sab/grs)

Medienrückfragen: Melanie Reinhardt, Büro Landesrätin Andrea Klambauer, Tel.: +43 662 8042-4910, Mobil: +43 664 5405895, E-Mail: melanie.reinhardt@salzburg.gv.at.

Redaktion: Landes-Medienzentrum.