Energieberatung – wärmstens empfohlen

Experten des Landes stehen mit Rat und Tat zur Seite / 2.500 Beratungen pro Jahr

Salzburger Landeskorrespondenz, 03.10.2018
 

(LK)  Kostengünstig und energiesparend heizen, richtig lüften und Schimmel vermeiden – das ist die energieeffiziente Dreifaltigkeit, wenn es ums Wohnen in behaglicher Raumtemperatur geht. Wie man zu dieser perfekten, also zugleich wohligen und energiesparenden Temperaturregelung kommt, verraten die Fachleute der Energieberatung Salzburg – und zwar kostenlos, unverbindlich, produktneutral. Zu erreichen sind sie unter der Telefonnummer +43 662 8042-3151 und per E-Mail: energieberatung@salzburg.gv.at.

„Bestimmend für die Behaglichkeit im Wohnraum sind die Temperatur von Wand und Decke sowie der Raumluft“, verrät Georg Thor von der Energieberatung Salzburg. Unbedingt vermeiden: Zugluft durch Baumängel. Aber: Gleichzeitig auf Zufuhr von hygienischer und temperierter Frischluft achten. Also: Richtig Lüften und dadurch Schimmel vermeiden.

2.500 Beratungen pro Jahr

Auf die rund 2.500 Beratungen pro Jahr der Energieberatung in Kooperation mit der Salzburg AG verweist Energiereferent Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn. „Das ist eine beeindruckende Zahl. Das Interesse in der Bevölkerung an dem kostenlosen Service des Landes und somit am Energiesparen ist also sehr hoch.“

Wie entsteht Schimmel, und wie kann er vermieden werden?

Zahlreiche Anfragen drehen sich um das Thema Richtiges Lüften und Maßnahmen gegen Schimmel. Schimmel hängt immer von der Höhe der Luftfeuchtigkeit und der Wandtemperatur ab. Eine niedrige Wandtemperatur in Kombination mit hoher Luftfeuchtigkeit von mehr als 60 Prozent erhöht das Risiko für Schimmelbefall. Zeigt das Messgerät mehr als 60 Prozent Feuchtigkeit im Raum an, sollte dringend gelüftet werden. Je kälter es draußen ist, desto weniger lang muss gelüftet werden. Zirka fünf bis zehn Minuten in der Heizperiode mehrmals täglich reichen. Gekippte Fenster sind kein ideales Mittel zur Raumbelüftung und sollten vor allem in der Heizperiode vermieden werden.

Gefühlte Temperatur ist nicht gleich tatsächliche Temperatur

Diese „gefühlte Temperatur“ ist eine Mischung aus Lufttemperatur und der Temperatur der umgebenden Wände. In einem schlecht gedämmten Haus werden 21 Grad Lufttemperatur oft als zu kalt empfunden. Abhilfe kann nur die Dämmung des Gebäudes bringen.

Aktionswoche Energieberatung

Derzeit läuft die Aktionswoche Energieberatung. Dabei erfährt man beispielsweise, welches das optimale Heizsystem für welche Wohnform ist, alles Wissenswerte über Photovoltaik-Anlagen oder wie man die schlimmsten Stromfresser im Haushalt entdeckt. Alle Informationen finden sich unter www.salzburg.gv.at/energieberatung.

Tipps von der Energieberatung

Kostengünstig Heizen:

  • Raumtemperatur möglichst niedrig halten
  • zu Beginn der Heizsaison die Heizkörper entlüften
  • Heizkörper nicht abdecken
  • Heizkörperventile auf einwandfreie Funktion überprüfen
  • Heizungsumwälzpumpen auf möglichst kleiner Stufe betreiben

Richtig Lüften:

  • dauergekipptes Fenster vermeiden
  • mehrmals täglich jeweils drei bis fünf Minuten stoßlüften
  • kontrollierte Wohnraumbelüftung einsetzen
  • zu hohe Raumluftfeuchte über 60 Prozent durch richtiges Lüften vermeiden

Schimmel vermeiden:

  • niedrige Wandtemperaturen durch Dämmen vermeiden
  • regelmäßig lüften
  • feuchte Luft möglichst rasch nach außen ablüften
  • möglichst keine großen Temperaturunterschiede zwischen den einzelnen Wohnräumen

LK_181003_52 (grs/ram)

Medienrückfragen: Johanna Jenner, Büro LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, Mobil: +43 664 8565718, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at.

Redaktion: Landes-Medienzentrum.