Salzburger Landeskliniken setzen auf E-Mobilität

Dienstfahrten werden „grün“ / Ladestationen an allen Standorten

Salzburger Landeskorrespondenz, 10.10.2018
 

(LK) Die Salzburger Landeskliniken setzen ab sofort bei der Mobilität zwischen ihren fünf Standorten auf Elektrofahrzeuge. Statt mit dem Privat-PKW oder einem Mietauto können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SALK für Dienstfahrten fünf vollelektrische Hyundai IONIQ nutzen. Die SALK leisten damit einen aktiven Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen als Partner des Landes in der „Klima- und Energiestrategie SALZBURG 2050“.

Gesundheits- und Spitalsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl unterstützt seit Beginn der SALK-Energiewende die Projekte der SALK: „Spitzenmedizin benötigt eine Vielzahl medizinischer Geräte und Anlagen für Diagnose und Therapie. Ebenso fließt viel Energie in die Beleuchtung, Datenverarbeitung und Gebäudeinstallationstechnik. Insgesamt beschreiten die Salzburger Landeskliniken trotz einer anspruchsvollen fortschreitenden Technisierung einen sehr erfolgreichen Weg zur Energiewende. Und weniger Energieverbrauch bedeutet auch weniger Energiekosten, die die öffentliche Hand tragen muss.“

Wertvoller Beitrag zu Klimazielen

Landeshauptmann-Stellvertreter und Energie-Referent Heinrich Schellhorn erklärt: „Das Land Salzburg soll bis zum Jahr 2050 ein klimaneutrales und energieautonomes Bundesland sein. Um diese Ziele zu erreichen, brauchen wir starke Partner, die eine große Vorbild- und Multiplikator-Wirkung für Klimaschutz und Energieeffizienz haben. Der Energieverbrauch der SALK wurde massiv gesenkt und mittels Geothermie, Photovoltaik, Kleinwasserkraft und Abwärme-Nutzung wird erneuerbare Energie erzeugt und auch gleich an Ort und Stelle genutzt. Das sind Projekte, die uns Schritt für Schritt näher an die Erreichung der Klima- und Energieziele des Landes bringen. Mit ihrem Umstieg auf umweltschonende E-Mobilität leisten die Landeskliniken nun zusätzlich einen wertvollen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen.“ So wird mit einer jährlichen Reduktion von über 23 Tonnen Kohlenstoffdioxid, 65 Kilogramm Stickstoffoxid und 72 Megawattstunden Energie gerechnet.

E-Carsharing für Mitarbeiter

In einer Beratungsförderung des umwelt service salzburg wurde gemeinsam mit dem Partner Kalomiris Consulting in den vergangenen Monaten ein System entwickelt, das einfache und umweltschonende Mobilität zwischen den Standorten der SALK ermöglicht. Die Nutzung der Elektrofahrzeuge soll für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so attraktiv und einfach wie möglich sein. Daher kommt eine E-Carsharing-Plattform zum Einsatz, die auch das Fahren in Fahrgemeinschaften fördert. Zusätzlich wurden auch Ladestationen für Elektro- und Hybridfahrzeugen auf allen Standorte eingerichtet.

Lademöglichkeiten für Besucher und Patienten, aber auch für Mitarbeiter

Neben den für die Elektrofahrzeuge der SALK bereitgestellten Ladeplätzen wurden an den Standorten Landeskrankenhaus und Christian-Doppler-Klinik zusätzlich Ladestationen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit privaten Elektro- und Hybridfahrzeugen errichtet sowie öffentliche Ladepunkte an den Standorten Landeskrankenhaus und Christian-Doppler-Klinik und den Landeskliniken Hallein und St. Veit. Bei entsprechendem Bedarf und Akzeptanz können noch weitere Ladepunkte in das System eingebunden werden. HP_181010_61 (sm/ram)

Medienrückfragen: Harald Haidenberger, Büro LH-Stv. Christian Stöckl, Tel.: +43 662 8042-3311, Mobil: +43 664 8921060, E-Mail: harald.haidenberger@salzburg.gv.at; Johanna Jenner, Büro LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Tel.: +43 662 8042-4841, Mobil: +43 664 8565718, E-Mail: johanna.jenner@salzburg.gv.at.

Redaktion: Landes-Medienzentrum.