Radiologische Praxis in Zell am See wieder geöffnet

Stöckl und Padourek: Zwischenlösung im Sinne der Patienten rasch umgesetzt

Salzburger Landeskorrespondenz, 22.10.2018
 

(LK)  Zur Sicherstellung und Verbesserung der radiologischen Versorgung im Pinzgau konnte mit heutigem Tag eine Zwischenlösung umgesetzt werden: Der Radiologe Johannes Georg Vogler, der früher in Saalfelden eine Praxis hatte, ist ab sofort am ehemaligen Standort der Ordination Siegfried Silli als Wahlfacharzt für Radiologie tätig. Parallel dazu werden die rechtlichen Grundlagen geklärt und die Möglichkeiten geprüft, wie man zu einer dauerhaften Lösung kommen kann.

Gesundheits- und Spitalsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl erklärt dazu: „Die rechtlichen Prüfungen sowohl der Behörde als auch der Salzburger Gebietskrankenkasse zur Besetzung der radiologischen Praxis dauern offensichtlich noch etwas länger. Daher habe ich mich gemeinsam mit dem Zeller Bürgermeister Peter Padourek dafür entschieden, die Ordination im Sinne der Patientinnen und Patienten rasch und unkompliziert mit einem Wahlfacharzt zu besetzen. Johannes Georg Vogler hat sich dazu bereit erklärt, wofür ich mich bei ihm herzlich bedanke. Damit beheben wir den Engpass in der radiologischen Versorgung im Pinzgau.“

Radiologische Versorgung sofort oder am darauffolgenden Werktag

Vogler hat zugesichert, Akutpatienten sofort oder am darauffolgenden Werktag radiologisch zu versorgen. Bei Standarduntersuchungen nach Terminvereinbarung wird die Wartezeit maximal sechs Wochen betragen. „Ich bin froh, dass wir diese notwendige Zwischenlösung so rasch auf die Beine stellen konnten und die Patientinnen und Patienten im Pinzgau jetzt auch radiologisch wieder voll versorgt sind“, so Stöckl.

Dauerhafte Lösung am runden Tisch

Der Gesundheitsreferent appellierte in diesem Zusammenhang an die Salzburger Gebietskrankenkasse und die Salzburger Ärztekammer, sich darauf zu einigen, für die Zeit der Übergangsphase von der Sonderverrechnungsbefugnis Gebrauch zu machen und ein Direktverrechnungsabkommen für die ehemalige Ordination Silli abzuschließen.

„Ich halte es für höchst angebracht, dass Gebietskrankenkasse und Ärztekammer angesichts der angespannten Situation so flexibel sind, rasch eine kassenradiologische Versorgung der Patientinnen und Patienten zu ermöglichen. Eine dauerhafte Lösung soll dann ein Runder Tisch bringen, zu dem ich alle Beteiligten eingeladen habe“, sagt Stöckl. LK_181022_50 (grs/kg)

Medienrückfragen: Harald Haidenberger, Büro LH-Stv. Christian Stöckl, Tel.: +43 662 8042-3311, Mobil: +43 664 8921060, E-Mail: harald.haidenberger@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum