Sicheres Surfen und Posten will gelernt sein

Hutter: Richtig mit Daten im Netz umzugehen ist Schwerpunktthema beim 7. Salzburger Bildungsnetztag

Salzburger Landeskorrespondenz, 23.10.2018
 

(LK) WhatsApp, Instagram, Snapchat, Facebook und so weiter – junge Menschen erobern sich ihre bevorzugte Kommunikationsform im Netz spielerisch - und meist sorglos. Aber: „Sich sicher im Netz zu bewegen, gehört heute zu den Grundfertigkeiten, über die jede und jeder Bescheid wissen sollte. Je früher, desto besser, denn es ist fast unmöglich, sich im schulischen Umfeld den sozialen Medien zu verschließen“, schickte Landesrätin Maria Hutter heute beim 7. Salzburger Bildungsnetztag den Expertenvorträgen voraus.

20 Jahre gibt es das Salzburger Bildungsnetz schon. Es stellt als flächendeckende technische Wirbelsäule die Online-Infrastruktur für 500 Organisationen - vorwiegend Schulen, Bildungseinrichtungen und Gemeinden - sicher. Zum Jubiläum stand der alle zwei Jahre stattfindende Bildungsnetztag unter dem Motto „Sicherheit im Netz“. Aufs Tapet kamen die Datenschutzgrundverordnung in der Schule und der rechtssichere Umgang mit Social Media. Bloggerin Ingrid Brodnig zeigte Hintergründe zur Manipulation im Internet auf und gab Tipps, wie man sie rechtzeitig erkennen kann.

Technischer „Nahversorger“

Im Mai 1998 startete das Bildungsnetz und wird im Auftrag des Landes von der Salzburg AG betrieben. Gaben sich in der Anfangszeit kleinere Schulen mit einer 54 kBit/s-Anbindung zufrieden, surft man aktuell mit bis zu 600 Mbit/s. Leonhard Schitter, Vorstandssprecher der Salzburg AG, betont: „Die gut funktionierende Partnerschaft mit dem Land Salzburg und unsere starke Rolle als regionaler Partner ermöglichen es uns, dieses Bildungsnetz aktiv zu betreiben um somit Schulen, Gemeinden sowie öffentlichen Bildungseinrichtungen maßgeblich in modernen Informationstechnologien und -medien zu unterstützen“.

Umfangreiches Angebot für Schulen und Gemeinden

Zu den wesentlichen zentralen Diensten zählen schnelle und kostengünstige Breitband-Internet-Zugänge für datenintensive Downloads, höchstmögliche Daten-Sicherheit durch innovative Firewall-, Viren- und Spamfiltertechnik, eine Moodle-Lernplattform mit verschiedensten Instanzen für Salzburgs Bildungseinrichtungen, das Content Management System „Joomla!“ für Salzburgs Schulen und ein hoher Sicherheitsstandard für Gemeinden. LK_181023_60 (sm/mel)

Medienrückfragen: Christian Blaschke, Büro Landesrätin Maria Hutter, Tel.: +43 662 8042-4921, Mobil: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at.

Redaktion: Landes-Medienzentrum