Konsens in der Förderung der Almwirtschaft im Nationalpark

Jahresbudget beschlossen / Mehrbelastungen der Almbewirtschafter werden abgegolten

Salzburger Landeskorrespondenz, 24.10.2018
 

(LK)  Das Jahresbudget 2019 des Nationalparks Hohe Tauern beschloss heute das Kuratorium bei seiner Sitzung im Nationalparkzentrum Mittersill. 2,2 Millionen des mehr als 3,7 Millionen Euro hohen Budgets kommen vom Land. Damit werden zehn ständige Ausstellungen sowie ein umfangreiches Bildungs- und Schulprogramm gesichert. Unter der Ressortführung von Landesrätin Maria Hutter wurde zudem nun ein Konsens in der Förderung der Almwirtschaft gefunden.

Rücksicht wurde bei dieser Einigung auf die Verträglichkeit mit anderen Programmen und EU-Vorgaben genommen. Es werden Mehrbelastungen der Almbewirtschafter abgegolten, der Erhalt der Kulturlandschaft gefördert, Gestaltungsmaßnahmen unterstützt, gefährdete heimische Haustierrassen erhalten und ökologische Maßnahmen vertraglich geregelt.

Unterstützung der zeitgemäßen nationalparkkonformen Almwirtschaft

„Damit ist uns ein wichtiger Beitrag zur Unterstützung der zeitgemäßen nationalparkkonformen Almwirtschaft in den Hohen Tauern gelungen“, so Landesrätin Hutter, „gemäß dem Grundsatz ‚Schützen und Nützen‘. Von den jährlich mehr als 2,7 Millionen Besucherinnen und Besuchern im Nationalpark Hohe Tauern wird das gleichzeitige Erleben von Kultur- und Naturlandschaft hoch geschätzt.“ LK_181024_51 (grs/kg)

Medienrückfragen: Christian Blaschke, Büro Landesrätin Maria Hutter, Tel.: +43 662 8042-4921, Mobil: +43 664 5917126, E-Mail: christian.blaschke@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum